Lateinamerika: Brauindustrie in Venezuela warnt vor Krise

Datum: 19. Juni 2015
Uhrzeit: 19:11 Uhr
Leserecho: 2 Kommentare
Autor: Redaktion
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Aufgrund der chaotischen Wirtschaftspolitik in Venezuela vergeht keine Woche, in dem nicht irgendein Industrieverband über fehlende Rohstoffe klagt. Am Freitag (19.) gab die Kammer der Bier-Fabrikanten „Cámara Venezolana de Fabricantes de Cerveza“ (Caveface) bekannt, dass die Rohstoffe und Betriebsmittel erschöpft sind. Die Schulden bei ausländischen Lieferanten betragen 217 Millionen US-Dollar, die Vorräte an Gerstenmalz und Verpackungsmaterialien wie Kronkorken reichen nur noch bis August.

Angesichts der politischen und wirtschaftlich Krise in Venezuela will die Hälfte der Bevölkerung das Land verlassen. Dies geht aus einer vor wenigen Tagen veröffentlichten Umfrage des Instituts für Forschung und Diagnosen „DatinCorp“ hervor. Jesús Seguía, Direktor des Instituts, spricht von einer beängstigten Situation. Diese kommt nach seinen Worten eigentlich nur in Ländern vor, die sich im Kriegszustand befinden.

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  1. 1
    Der Bettler

    Immer nur jammern ,warnen ,beklagen,wenn ihr keine Flaschen und Kronenkorken mehr habt dann verkauft doch diese Plärre als Eis am Stiel.Und wenn es keinenHopfen mehr gibt,dann nehmt Soja,die saufen doch so alles wo Bier draufsteht.

  2. 2
    gringo

    Vielleicht machen die nen Aufstand, wenn es kein Bier mehr gibt.

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