Lateinamerika: Uruguay will Beziehungen mit den USA ausbauen

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Uruguays Kultpräsident Jose “El Pepe” Mujica hat te im April sein Amt an Nachfolger Tabare Vazquez übergeben (Foto: Archiv)
Datum: 20. Juni 2015
Uhrzeit: 12:38 Uhr
Leserecho: 1 Kommentar
Autor: Redaktion
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Uruguays Präsident Tabaré Vázquez will die bestehenden bilateralen Beziehungen mit den Vereinigten Staaten ausbauen. Während einer Rede gab das Staatsoberhaupt des kleinen südamerikanischen Staates bekannt, dass das Wirtschaftswachstum von Uruguay stark mit ausländischen Direktinvestitionen verbunden ist. Bei einem Treffen mit vierzig internationalen Investoren in Montevideo würdigte er die Fortschritte bei der Zusammenarbeit im Zollbereich und sieht diese als Faktor zur Verbesserung der Qualität des bilateralen Handels mit Washington. Vázquez erinnerte daran, dass am 3. Juni ein Zoll-Übereinkommen unterzeichnet wurde, ein Abkommen zur gegenseitige Amtshilfe zwischen den beiden Ländern besteht bereits seit dem Mai 2014.

Der Sozialist hatte im Dezember vergangenen Jahres die Stichwahl um die Präsidentschaft in Uruguay gewonnen und übernahm den Posten im März von seinem Parteifreund José Mujica, der gemäß der Verfassung nicht erneut kandidieren durfte. Vázquez ist um gute Beziehungen zu den USA bemüht und hält nichts von Unterdrückung der Menschenrechte oder Verstaatlichung von Betrieben. Der ehemalige Bürgermeister der Hauptstadt Montevideo (1990 bis 1994) ist für sein gespaltenes Verhältnis zum venezolanischen Regime bekannt und ist ein Beispiel dafür, dass Links-Politik nicht gleichzusetzen ist mit der Irrsinspolitik in Venezuela.

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  1. 1
    Herbert Merkelbach

    UND das Verhältnis innerhalb des Mercosur ist m. E. auch nicht das Beste. Die größten Hemmschuhe des Mercosur sind Argentinien und Venezuela. Ich bin überzeugt, dass der neugewählte Präsident Uruguays gewaltig die Schn…. voll hat von dem Gelaber einer Cristina oder dem dümmlichen Geschwätz eines Maduros.
    Selbst Dilma äußerte Kritik am Mercosur während ihres neulichen Zusammentreffens mit Vásquez. Anstelle sich von den chavistischen Hirngespinsten einlullen zu lassen, freier Handel mit den USA mit evtl. Direktinvestitionen aus diesem Land.

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