Entschädigung Kolonialismus: Venezuela unterstützt Mitgliedsstaaten der „Caricom“

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Verschwörungstheorien sind seine Stärke: Venezuelas Präsident Maduro (Foto: Archiv)
Datum: 24. Juni 2015
Uhrzeit: 16:41 Uhr
Leserecho: 2 Kommentare
Autor: Redaktion
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Die Mitgliedsstaaten der Karibischen Gemeinschaft „Caricom“ (Antigua und Barbuda, Bahamas, Barbados, Belize, Dominica, Grenada, Guyana, Haiti, Jamaika, Montserrat, St. Kitts und Nevis, St. Lucia, St. Vincent und die Grenadinen, Suriname Trinidad und Tobago) diskutieren seit über einem Jahrzehnt über eine förmliche Entschuldigung der Europäischen Nationen. Gleichzeit fordern sie für die Jahre der Sklaverei und Kolonisierung eine Entschädigung. Vertreter der Caricom hatten bereits im Jahr 2013 vor der UN-Vollversammlung eine Klage gegen Großbritannien, den Niederlanden und Frankreich angekündigt, bei der am Ende Entschädigungszahlungen von mehreren Milliarden Euro stehen könnten. Konkret prüfen die 15 Caricom-Staaten derzeit, ob sie vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag Reparationszahlungen für die Folgen von Sklaverei auf ihrem Territorium einklagen können.

Am Dienstag (23.) gab Venezuelas Staatschef Maduro in seiner wöchentlichen Propaganda-Sendung bekannt, die Celac bei ihren Forderungen unterstützen zu wollen. „Wir haben den Vorschlag der Karibischen Gemeinschaft, dass Europa, Afrika und Amerika Entschädigungszahlungen leisten sollen, unterstützt“, so Maduro. Er verwies auch auf eine mögliche „militärische Operation“ der Europäischen Union, um die wachsende illegale Einwanderung aus Afrika einzudämmen. „Papa Francisco, erheben Sie Ihre Stimme hinsichtlich einer möglichen militärischen Operation der Europäischen Union, die dadurch eine Einwanderung der Menschen aus Afrika stoppen will“.

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  1. 1
    Der Bettler

    Was soll man bitte auf so eine idiotische Aussage seitens des Kolumbianers,hier noch für Kommentare
    abgeben??

    • 1.1
      der Sachse

      Alles nur heisse Luft um an Dollars zu kommen, von dieser Clique. Dieser Busfahrer (nichts gegen die Berufssparte dieser Busfahrer, alles honore Leute, ausser dieser Busfahrer) hat nicht mehr viel Zeit.

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