Lateinamerika: US-Senator Robert Corker besucht Venezuela

bobcorker

Robert Phillips „Bob“ Corker, Senator des Bundesstaates Tennessee (Foto: Screenshot YouTube)
Datum: 03. Juli 2015
Uhrzeit: 14:33 Uhr
Leserecho: 4 Kommentare
Autor: Redaktion
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US-Senator Robert Phillips „Bob“ Corker Jr. (Republikanische Partei), Vorsitzender des Ausschuss des Senats der Vereinigten Staaten zur Außenpolitik, ist am Donnerstag (2.) von einer zweitägigen Reise aus Venezuela zurückgekehrt. Im südamerikanischen Land hat er sich mit Mitgliedern der Oppositionspartei, den Familien von politischen Gefangenen, Wirtschaftsführern und einigen Regierungsbeamten getroffen. In seinem Rechenschaftsbericht bezeichnete er Venezuela als ein Land mit großem und ungenutzten Potenzial – mit reichlich vorhandenen Ressourcen.

„Allerdings ist es sehr traurig zu sehen, dass eine fehlerhafte Wirtschaftspolitik und das politische System des Landes Venezuela auf einen solch zerstörerischen Weg gebracht haben. Aufgrund seiner riesigen Ölreserven (auf dem Papier) hätten Regierung und Führer aller politischer Lager einen sehr guten Ansatz, alle Probleme des Landes zu lösen. Dafür bräuchte es allerdings freie Märkte, disziplinierte Geldpolitik, Achtung der Menschenrechte und der Rechtsstaatlichkeit, faire Wahlen und eine Beendigung der Korruption. Aktuell geht das Land durch sehr schwierige Zeiten, die noch mehr Leid für die Menschen bringen wird. Die Monate vor dem 6. Dezember (Parlamentswahlen) werden der Welt zeigen, ob Venezuela selbst zu nur bescheidenen Schritten hinsichtlich Erreichung dieses Zieles bereit ist“, so der Senator des Bundesstaates Tennessee.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    der Sachse

    Da wird dieser Senator, wie es M&Co. doch noch schaffen wiedergewaehlt zu werden. Seine Einschaetzung trifft des Pudels Kern. Ist schon sehr traurig das Ganze hier, ich erlebe ja alles life mit, weil ich (noch) in Venezuela lebe.

  2. 2
    der Sachse

    staunen wird er…………..

  3. 3
    Inge Alba

    Die Monate vor dem 6. Dezember werden überhaupt nicht´s zeigen, denn man will nicht´s zeigen, denn man will den Schlendrian, Misswirtschaft, Korruption , und die Menschenrechte mit Füssen treten, man will. Und die, die dagegen sind, sind zu Blauäugig, zu naiv, zu Gutmensch, zu demokratisch.
    Diese Verbrecherbande wird keine Wahl der Welt aus dem Amt verjagen, da können noch 1000 x 6. Dezember stattfinden. Die lachen und erklären den Deppen der Nation wie die Wahlmaschinen funktionieren und lachen dabei und haben ihren Spass dabei und staunen über die dummen, naiven, Menschen um sie herum. Die haben schon Bauchschmerzen vor lauter lachen, grinsen und staunen. Geht nach Hause ihr Palaverer, im Guten wird man nicht´s bewerkstelligen, da muss schon etwas mehr Willen und Grobheit und Muskelspiel her um diese miesen Kreaturen aus dem Amt zu jagen, da benötigt man Menschen mit Mumm in den Knochen, um auch hinterher einem Grossteil der Bevölkerung ihren roten Irrsinn aus dem Kopf und Leib zu treiben.

  4. 4
    Martin Bauer

    „Die Monate vor dem 6. Dezember (Parlamentswahlen) werden der Welt zeigen, ob Venezuela…“
    Der kann doch nur den 6. Dezember 2006 meinen. Damals hat sich klar gezeigt, dass die Verbrecher in Miraflores keinen andere Meinung dulden, als die eigene. Die Wahlergebnisse wurden systematisch gefälscht (Die korrekten waren uns bekannt). Bewaffnete Rothemden haben Wähler bedroht, bezahlte Mörder auf regierungseigenen Motorrollern haben Wahlbüros der Opposition gestürmt, ausgeraubt und angezündet. Meine Frau und ich entkamen damals den Totschlägern nur ganz knapp, aber mit intakter Kamera voller Tatfotos, für die sich aber kein Schwein interessierte, ganz zuletzt die freie Presse!

    Was also soll denn nun der 6. Dezember 2015 zeigen. Doch nur das Gleiche wieder und wieder und wieder… Wie lange noch, bis endlich mal einer, der die Macht dazu hat, sich nicht „sehr besorgt“ zeigt sondern dazwischenhaut, dass die Fetzen fliegen? Und zwar die der PSUV-Bande!

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