Mega-Inflation in Venezuela: Banken fordern 500-Bolivar-Schein

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Inflation in Venezuela hat den höchsten Stand seit mehr als 60 Jahren erreicht (Foto: Dolar)
Datum: 09. Juli 2015
Uhrzeit: 12:06 Uhr
Leserecho: 4 Kommentare
Autor: Redaktion
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Die Inflation im südamerikanischen Land Venezuela beschleunigt sich weiter. Im Juli vergangenen Jahres war es möglich, einen Dollar auf dem Parallelmarkt für 70 Bolívar zu erwerben. Aktuell müssen für den begehrten „Greenback“ 569,04 Bolívar gezahlt werden, mehr als das Achtfache des damaligen Kurses. Inzwischen haben die Banken des Landes die Währungsbehörden gebeten, den Nennwert des 100-Bolivar-Scheines zu verfünffachen.

Die Geldinstitute sprechen von einem zunehmenden Druck auf die Geldautomaten, mit einem 100-Bolivar-Schein können nicht einmal ein Dutzend Eier oder ein Schokoriegel erworben werden. Bis zum Jahresende rechnen Ökonomen und Unternehmen mit einer Inflationsrate im links regierten Land zwischen 150 und 200 Prozent.

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  1. 1
    der Sachse

    Fuer M&.Co. ist doch alles ein Ordnung, die haben doch genug (jeder seine) Dollars und muessen nicht einmal umtauschen). Also ist fuer die doch (ihre) Welt in Ordnung. Die „Armen“ wollen doch nur ihre Spiel „Robolucion“ weiter spielen.

  2. 2
    herbert merkelbach

    Wenn die Inflationsspirale einmal in Gang gekommen ist, dann ist sie schwer zu stoppen. In Venezuela hat die Inflation jetzt ihre Eigendynamik erreicht, die Rate schwingt sich immer weiter nach oben. Der Sohn Chavez hat keine Ahnung von Ökonomie und wird auch keine geeigneten Maßnahmen zum Einhalten der Inflation ergreifen oder ergreifen können. Er weiß nicht wie er sich verhalten ober besser was er machen soll. Die Währungsreserven des Landes schwinden atemberaubend. Der Schwarzmarkt Dollar liegt bereits über BsF 600 per 1 US$. Jetzt kommt auch noch ein fallender Rohölpreis dazu. Noch weniger Deviseneinnahmen für das Land. Die Zentralbank des Landes druck Geldscheine ohne Unterbrechung.
    Was für ein Armutszeugnis an Intelligenz stellen sich diese chavistischen Heilsbringer, diese galaktischen Verbesserer der Lebensbedingungen der Menschheit nur aus. Solch eine Misere gab es noch nicht einmal zur Zeiten der Arbeiter- und Bauernparadiese.

  3. 3
    Bono

    Die sollten gleich noch ne Null dran hängen und auf dem neuen Schein die Obernull des Landes zeigen!!!

  4. 4
    rote_pille

    aber bitte genug platz für weitere 10 nullen lassen.

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