Guatemala ist hilflos im Kampf gegen den Drogenschmuggel

Drogenschmuggel

Datum: 27. Oktober 2009
Uhrzeit: 15:35 Uhr
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Autor: Redaktion
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DrogenschmuggelDas zentralamerikanische Land Guatemala führt einen aussichtslosen Kampf gegen den Drogenschmuggel. Fehlendes Militär und veraltete technische Ausrüstung machen es unmöglich gegen die Drogenbanden, die modernste technische Ausrüstung besitzen, zu bestehen.

Guatemala besitzt zwei Küsten und hat eine Fläche von 108.884 km². Das Land gehört zu den ärmsten Staaten in Lateinamerika. Nach Angaben der Vereinten Nationen leiden in Guatemala 49 Prozent der Kinder unter fünf Jahren an chronischer Unterernährung, einer der höchsten Raten in der Welt und die höchste in Lateinamerika und der Karibik. Die Analphabeten-Rate liegt bei 30 Prozent.

Bis zum Jahre 1996 verfügten die Streitkräfte Guatemals über insgesamt 44.200 Mann Personal. In den Jahren danach wurden sie schrittweise stark verringert und umfassen heute etwa 15.000 Männer und Frauen.

Für die Streitkräfte ist es unmöglich eine Fläche von ca.108.000 km² zu überwachen. Zudem besitzen sie technisch total veraltetes Material. Die Drogenschmuggler, die über Guatemala ihren Drogenhandel nach Mexiko und in die USA abwickeln, sind dagegen technologisch hoch ausgerüstet. Sie besitzen unter anderem Schnellboote, welche den veralteten Schiffen des guatemalischen Militärs haushoch überlegen sind. In letzter Zeit werden von den Drogenkartellen auch immer mehr hoch moderne Mini-U-Boote eingesetzt.

Guatemala hat dem nichts entgegenzusetzen. An der pazifischen Küste ist ein einziges veraltetes Radar installiert. Dieses kann jedoch nicht ständig überwacht werden, da dafür kein Personal vorhanden ist.

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