Parlamentswahlen in Venezuela: Links-Regime schließt internationale Wahlbeobachter aus – Update

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Henrique Capriles, Führer des Oppositionsbündnisses "Tisch der Demokratischen Einheit" , will nichts dem "Zufall" überlassen (Foto: Capriles)
Datum: 29. Juli 2015
Uhrzeit: 13:45 Uhr
Leserecho: 8 Kommentare
Autor: Redaktion
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An den zum 6. Dezember geplanten Parlamentswahlen in Venezuela werden keine ausländischen Wahlbeobachter teilnehmen. Dies gab Präsident Maduro am Dienstag (28.) bekannt. „Venezuela wird von niemanden überwacht oder kontrolliert“, so das Staatsoberhaupt zu Reportern nach einem Treffen mit UN-Generalsekretär Ban Ki-moon am Hauptsitz der Vereinten Nationen in New York. Oppositionsführer Henrique Capriles Radonski war nach Washington gereist und hatte den Generalsekretär der „Organisation Amerikanischer Staaten“ (OAS), Luis Almagro, um Entsendung von Wahlbeobachter für die Parlamentswahlen im südamerikanischen Staat gebeten. Die Opposition ist Favorit und befürchtet wie die Bevölkerung Manipulation durch die Regierungspartei.

Maduro hatte sich am Montag (27.) mit Ban Ki-Moon getroffen, um den Grenzstreit mit Guyana zu diskutieren. Zweck des Treffens war, „das Land vor Angriffen der neuen Regierung von Guyana zu verteidigen“. Guyanas Präsident Granger hatte bereits vor Tagen betont, im Grenzstreit mit Venezuela den Internationalen Gerichtshof (IGH) in Den Haag anzurufen.

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Update

Die Opposition hat die Entscheidung von Präsident Maduro abgelehnt. „Es ist Zeit zu handeln, wir sind die Mehrheit. Wir werden die Spielchen aus dem Miraflores nicht dulden und uns nicht von einem korrupten und betrügerischen Regime kontrollieren lassen“, so Oppositionspolitikerin María Corina Machado.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    Fideldödeldumm

    Das ist ja schade für die Linken. Dann kann Kipping, Gysi und Wagenknecht ja gar nicht ihren nächsten Ausflug nach Venezuela machen, wo die Drei doch noch mal den Sozialismus in Reinkultur erleben wollten.

    • 1.1
      Herbert Merkelbach

      Die drei genannten Stalin-Enkel dürften sich als Alternative Nord-Korea mit seinem sich als „surf“-Paradies beginnenden Zustrom von Touristen aussuchen.
      Vielleicht gefällt es ihnen dort und verbleiben auch im absoluten Arbeiter- und Bauernparadies auf dieser Erde. Ich würde es begrüßen.

  2. 2
    Lutze

    dann fliegen sie aus dem Mercosur. das wurde ja bereits beantragt.

  3. 3
    gringo

    Das war zu erwarten.Es hätte ja passieren können, daß
    diese Wahlbeobachter zufällig die bereits feststehenden
    Ergebnisse der Wahl vor derselben erfahren.

  4. 4
    babunda

    klar die gefüllten manipulierten wahlurnen stehen schon längst bereit, alles nur betrug, die roten werden nie die macht abgeben, vorher gibt es eine militärregierung

    • 4.1
      gringo

      An eine Militärregierung glaube ich nicht. Das steckt mit
      denen unter einer Decke.

  5. 5
    Dr. Frans van den Horst

    Da könnt ihr diskutieren, lamentieren und spekulieren, wie er wollt: Wer die Macht hat, hat das Recht! Das galt schon immer. Putsch, Revolution oder Tyrannenmord, alles andere ist Kokolores.

    • 5.1
      Lutze

      keine lamentiert. jeder sagt nur seine meinung.

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