Irrsinnspolitik in Venezuela: Industriepark in Caracas enteignet

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Polar büßt für verfehlte Politik der Linksregierung (Foto: Archiv)
Datum: 03. August 2015
Uhrzeit: 14:12 Uhr
Leserecho: 3 Kommentare
Autor: Redaktion
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Venezuelas Präsident Maduro hat am Mittwochabend (29.Juli) Ortszeit per Enteignungsdekret einen Industriepark in der Hauptstadt Caracas verstaatlicht. Das Gelände von „La Yaguara“ muss innerhalb von 60 Tagen vollständig geräumt werden, die Regierung plant auf dem Areal den Bau von sozialen Wohneinheiten im Rahmen des Programms „Gran Misión Vivienda Venezuela“ (GMVV). Von der Schließung sind auch die Firmen Pepsi, Alimentos Polar, Cargill, Nestlé und Zara betroffen. Diese unterhalten seit Jahren Produktionsstätten und Verteilerzentren/Lagerhallen auf dem Areal.

Nach Angaben der „Handelszeitung“ betrifft die Räumung rund zehn Prozent der Nestlé-Distribution im Land. Demnach benutzt der weltgrößte Nahrungsmittelkonzern das Gelände um den Westen der Hauptstadtregion mit Süssigkeiten und Getränken zu beliefern.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    don ewaldo

    Es ist raus,wir sind Pleite,Viva la Robolucion,jetzt gilt es,die Dummheit zu reduziereren.Smon Bolivar hat schon gesagt,er hatte das Gefühl,das Meer zu pflügen.Wilhelm Busch,Zitat : wehe,weheich auf das Ende sehe !!!

  2. 2
    Inge Alba

    Artikel in el mundo sehr interessant zu diesem Thema (misión por dentro /viviendas)
    Es ist richtig, was sollen die, die die neuen Wohnungen evetuell eines Tages beziehen werden (so sie denn fertig werden jemals?) essen, wenn die letzte Stätte eigener Produktion und deren Verteilernetz zerstört / enteignet wurde? Guten Appetit beim Sand und Meerwasser schlucken.
    Vorher wird wohl die echte Revolution ausbrechen, Revolutionen sind meistens blutig, Vorsicht Maduro, dein Kopf wackelt gewaltig.

  3. 3
    Lutze

    ein weiterer Akt der völligen Selbstzerstörung…

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