Parlamentswahlen in Venezuela: Isabel Pereira vertritt María Corina Machado

machado

Machado gibt Isabel Pereira (Mitte) als ihre Nachfolgerin/Ersatz bekannt (Foto: Machado)
Datum: 04. August 2015
Uhrzeit: 13:28 Uhr
Leserecho: 14 Kommentare
Autor: Redaktion
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Seit Montag (3.) können sich im südamerikanischen Land Venezuela die Kandidatinnen und Kandidaten für die am 6. Dezember geplanten Parlamentswahlen bei der Wahlbehörde (CNE) registrieren lassen. Nachdem Oppositionskandidatin María Corina Machado Parisca die Registrierung in Los Teques durch die Behörden verwehrt wurde, gab sie Isabel Pereira als ihre Nachfolgerin/Ersatz bekannt.

wahl

„Sie wird für stellvertretend für mich in die Nationalversammlung einziehen“, so Machado in einem Interview vor Reportern an den Toren der Wahlkommission im Bundesstaat Miranda. Pereira ist Soziologin an der Universität „Universidad Central de Venezuela“ (UCV) und im Mitglied im Direktorium des Wirtschaftsforschungsinstituts Cedice.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    Inge Alba

    Ja, gut so, nehmt ihnen den Wind aus den Segeln. Die kapieren erst, wenn sie die gesamte Bevölkerung von den Wahlen ausschliessen müssen, es findet sich für jeden Kandidaten einen Ersatz, weiter so, macht sie fertig auf demokratische Weise.

    • 1.1
      Caramba

      Haha…..Sie sind resistent, oder?
      Keine Wahl wird an der Situation was ändern, und wenn der Papst persönlich für die Opposition antritt.

  2. 2
    Inge Alba

    Lieber Caramba, was sind sie dann? Also bitte mal ganz klar, wie würden sie denn mit dieser Lage fertig , wenn sie im Land leben würden? Als Einzelkämpfer ganz vorne in der 1. Reihe am Aufstand beteiligt, oder was oder wie? Sehen sie Nachrichten? Sehen sie was in der Welt los ist? Haben sie mitbekommen, dass die USA NULL Interesse an einem Konflikt mit Venezuela hat? Haben sie schon mal etwas von einer venezolanischen Guerilla gehört? Ich nicht, da wissen sie mehr als ich. Wie würden sie denn diesen Despoten aus dem Amt treiben? Mit Militär das auf der falschen Seite, auf der chavistischen steht? Fragt sich nur wie, da müssten die wenigen Reichen die noch im Land verblieben sind aber gewaltig in´s Portemonaise greifen um diese kleinen Hugo´s auf ihre Seite zu ziehen um eine Konterrevolution zu organisieren. Träumen ist ja ganz schön, aber wenn man als einziges Mittel nur den Wahlzettel hat, bueno, entonces que se hace ??? Los super inteligentes extranjeros me dan lástima siempre saben más que los que viven esta mierda cada día. Que sigan con sus juegos infantiles, la realidad se vive dentro de la realidad.

    • 2.1
      Caramba

      Ich bins echt leid Ihnen immer wieder dieselben Zusammenhänge in einem neuen Post zu erklären.
      Wenn Sie gerne glauben möchten, Sie können eine Diktatur durch eine Wahl beenden, bitte…..
      Ansonsten lesen Sie meine oder Herrn Bauer´s oder des Reisenden Posts der letzten Monate mal aufmerksam durch, dann wissen Sie, wie wir zu unseren pessimistischen Behauptungen kommen.
      Der Wahlzettel IST KEIN Mittel, er macht euch nur Hoffnung.
      Anschliessend wird Maduro mit 62% zum Sieger erklärt, die Opposition schreit Wahlbetrug, keinen juckts, und alles bleibt wie es ist – heisst, es wird täglich übler.
      Aber hoffen Sie ruhig weiter – wir sprechen dann im Januar wieder hier.

      • 2.1.1
        Inge Alba

        Was würden sie vorschlagen, mit der Pistole in der Hand entweder den Obama oder Madame Merkel zwingen endlich den Maduro abzuschaffen? Vzla. hat keine bewaffnete revolutionären Kräfte die einen Konterschlag gegen das Regime ausüben könnten. Ja, ich weiss, man muss nur genügend Vollpfosten mobilisieren, so an die Million Bürger die sich freiwillig zu einer Massendemo vor dem Miraflores versammeln und diesen stürmen, TOLL!!!! Alle Freiwilligen vor. Damit hat man dann so in etwa 500 – 1000 Tote, so eine Hochrechnung hier im Forum, und der Spuk ist vorbei.
        Blöder geht es wohl kaum noch, dachte eigentlich nur die Venezolanos wären minderbemittelt…….

      • 2.1.2
        Inge Alba

        Gut, gelesen und ok., aber bitte auch die Meinung, die daraus sich ergebenden Wege von Luis Manuel Aguana dazu lesen.
        Denn der gute Ellis gibt auch keine Lösung für dieses Problem bekannt, er selbst sagt, dass die Obama Adminstration nicht eingreifen wird. Da sind wir glaube ich alle einer Meinung. Was bleibt ist, es mit dem Wahlzettel zumindest versuchen, ein Versuch ist es immer Wert, oder eben die Flatter zu machen, wer kann der packe seine sieben Sachen, kann eben nicht jeder. Wohin sollten sie auch gehen? Dann lassen wir doch jene die gerne wählen gehen, endlich den Versuch unternehmen, warum immer alles madig machen, von Aussen wird k e i n e H i l f e kommen, das ist fact, so steht es auch in dem Bericht des US Militärs. Wie, wenn nicht per Wahlzettel sollte man alle Möglichkeiten ausschöpfen? Irgendwann muss man dann ja auch mal dem Ausland den schwarzen Peter zuschieben können, sie h a b e n k e i n e H i l f e geschickt, sie haben gesehen was da abging, sie haben sich von Maduro einschüchtern lassen, jetzt will die EU auch den Schwanz einziehen, keine Wahlbeobachter entsenden, da es Maduro nicht passt. Natürlich wird er die Wahl mit mind. 62,5 % gewinnen, wer sollte ihn auch daran hindern? Wohin die Reise dann gehen wird? Für Venezuela wird diese Reise noch sehr lange, aber sehr , sehr lange andauern, ja ich glaube auch dass das Wahlvolk einen nächsten Demagogen benötigt der es aus diesem Sumpf befreien wird, dem sie nachlaufen können und da kann man nur hoffen, dass es dieser ehrlicher meint als seine Vorgänger. Leider hat man in Vzla. ein Verbrechen am Volk schon vor sehr viel längerer Zeit als vor 16 Jahren begangen, unter all den Vorgängern dieses H… sohnes Chávez war kein einziger wirklicher Präsident der es ehrlich mit dem ganzen Volk gemeint hätte, sie haben dieses Volk in Dummheit gefangen gehalten, dies rächt sich nun. Tut mir leid, aber da kann sich kein einziger der ehemaligen Präsidenten entschuldigen, sie alle haben die Kinder, die Zukunft des Landes nicht gebildet, in der Schule gingen immer nur die Mittelschicht und die Reichen. Als es enger wurde, gab es keine Mittelschicht mehr, heute gibt es nur noch Superreich, Chávistas (die sind alle gut genährt und fahren Porsche) oder Arm (die stehen wie üblich in der cola). Ich glaube auch nicht, dass ein Capriles oder López oder Machado aus all dieser Vergangenheit gelernt hat, leider , sie lernen einfach nie dazu.

  3. 3
    Caramba

    BTW, ich bin kein Venezolaner, das ist nicht mein Fight, also wäre ich genau da wo ich bin: weit weg.
    Was ich Ihnen im Hinblick auf was noch kommen wird auch empfehlen würde.
    Pessimistisch?
    Googeln Sie mal:
    The Approaching Implosion of Venezuela and Strategic Implications for the United States
    Eine Studie von schlaueren Leuten als mir……
    Viel Spass beim Wählen…..

    • 3.1
      Cato

      Da sehe ich mich nun aber genoetigt der guten Inge Alba recht zu geben. Hoert sich an wie ein Weltverbesserer auf der anderen Seite des Sofas (auf der linken Seite sitzen die Roten). Hoffentlich ist „weit weg“ in Afrika, Ukraine oder zumindest im ehemaligen Jugoslawien. Denn wer nicht bereits in einem bewaffneten Konflikt stand sollte ihn nicht leichtfertig herbeisehnen. Endet meist mit Zaehneklappern und Geheule.
      Was empfehlen sie dann bitte dem Volk hier? Wahlen sind vielleicht nicht vielversprechend aber die momentan einzige Loesung auf legalem Weg sofern ich mich nicht irre.

    • 3.2
      Caramba

      Ich sehne keinen Konflikt herbei, woraus lesen Sie das?
      Ich sage nur, eine Diktatur wird man nicht abwählen können.
      Für mich als Ausländer und Vater hat sich die Konsequenz ergeben, Venezuela zu verlassen.
      Wo die Venezolaner die Grenze sehen, auf die Strasse zu gehen, müssen sie selber wissen.
      Ich masse mir keine Empfehlung an. Ich weiss, was ich tun würde…..können Sie auch in vielen älteren Posts nachlesen. Hat nix mit Schiessen zu tun – darauf sind Sie selber gekommen.

      • 3.2.1
        Cato

        Ich moechte die aelteren Posts nicht nachlesen (weiss auch nicht wie) und entschuldige mich natuerlich wenn falsches unterstellt wurde aber der Verweis auf Herr Bauer und ihre gemeinsamen pessimistischen Behautpungen (welche ich persoenlich in der Masse nicht anzweifle – mit Ausnahmen natuerlich) liessen die Vermutung zu. Wie bereits von Inge Alba erwaehnt kann aber nicht jeder einfach gehen und alles liegen lassen, ebenso ist das auch nicht Jedermanns Loesung, sich einfach aus dem Staub zu machen. Gut, wenn man bleibt soll man auch nicht jammern aber moralisch waere meiner Meinung das Jammern gerechtfertigter als das Predigen vom Sofa aus.
        Wenn sie sich im Januar noch mit Inge Alba hier unterhalten wird sie vermutlich noch „leiden“ wie viele andere auch aber sie wird mehr Recht haben die Situation aus ihrer Sicht zu beurteilen als sie und vor allem „Hoffnung“ brauchen und keine Verweise auf aeltere Kommentare.
        Hmmm, nun fange ich an eine Predigt zu halten… Nehmen sie es bitte nicht zu persoenlich, gibt nur unnoetige Falten im Ausland.

  4. 4
    babunda

    wenn maduro aus genannten gründen die wahl verliert, gibt es eine militärregierung, die roten werden nie ihre macht abgeben. die rote diktatur und die mißwirtschaft wird weiter gehen. der ölpreis wird weiter fallen, der iran wird jetzt auch noch die märkte fluten, alle länder produzieren auf höchsten niveau, die wirtschaft in venezuela liegt am boden, die chinesen und die russen haben eigene probleme, wer soll venezuela unterstützen, wo soll das geld herkommen?
    das ganze land muß neu aufgebaut werden, mit wem und welchen geld? wir haben uns vor 4 Jahren verabschiedet, gottseidank können wir alles aus sicherer entfernung beobachten und können 24 stunden am tag hier einkaufen mit überfüllten regalen.

  5. 5
    Inge Alba

    Was soll man zu all dem sagen? Jeder hat auf seine Weise recht, nur Vzla. hilft dies herzlich wenig, und für die Wahl bin ich auch nur deshalb, weil sonst die lieben, ach so alles Wissenden genau das Fehlen dieses einen Wahlgangs bemängeln werden, wenn es gleich zu einem Blutbad kommen sollte (was es nicht unbedingt werden muss). Ich glaube durchaus, dass die Gedult auch eines Venezolanos nicht in alle Ewigkeiten zu strapazieren ist. Deshalb, bevor man die Messer wetzt sollte man auch diesen demokratischen Vorgang nicht in Abrede stellen, man sollte alles versuchen, wirklich alles, bevor man zu den Waffen greift. Siehe Ukraine, da wird den Ukrainern auch ständig vorgeworfen sie hätten ebenfalls die Waffenruhe verletzt, sie hätten das Massaker am Maidan angezettelt und, was kommt dabei heraus? Halbherzige , sehr halbherzige Hilfe der Europäer, man hat die Amis an Waffenlieferungen gehindert (und der Obama war erleichtert, die Waffenindustrie weniger). Ich sage ja immer, jedem ist sein eigenes Hemd näher als das des anderen, ob in Europa oder auf dem Gesamtamerikanischen Kontinent oder Afrika. Es brodelt mal wieder an allen Ecken und Enden, nicht nur in Vzla.

  6. 6
    Caramba

    Ersetzen sie „pessimistisch“ mit „realistisch“ und wir werden uns langsam einig.
    Ausserdem möchte ich eben genau NICHT mehr vom Sofa predigen, deshalb will ich auch nix empfehlen.
    Die Grundlage meiner persönlichen Entscheidung war/ist, dass ich nicht glaube, dass sich die Situation in Vzla in absehbarer Zeit bessern wird. Wüsste ich, wie man
    a) unblutig das Regime los wird und
    b) Vzla in kürzester Zeit wieder in blühende Landschaften verwandelt,
    ich wäre wohl in vielen Ländern gefragt wie warmes Brot.
    Ich weiss es aber nicht, ich glaube nicht, dass es bald passieren wird, und ich denke angesichts der fast vollständigen Zerstörung jeglicher Wirtschaft und Infrastruktur wird es auch nach Maduro noch ein langer steiniger Weg.
    Sie müssen IHRE Entscheidung natürlich aufgrund ihrer Einschätzung treffen, aber es wäre kurzsichtig, sich die anderen Einschätzungen nicht wenigstens mal durch den Kopf gehen zu lassen, denke ich. Auch wenn sie vom Sofa kommen…..Hope 4 the best, plan 4 the worst!
    Ich wünsche Ihnen und Venezuela viel Glück….

    • 6.1
      Cato

      Ok, dann sind wir uns einfach einig ;-)

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