Paraguay: Terrororganisation EPP entführt Mitglieder einer Mennonitenkolonie

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Seit ihrer Gründung im Jahr 2008 macht die paraguayische Regierung die EPP für fünfzig Morde und zahlreiche Entführungen verantwortlich (Foto: TV-Screen)
Datum: 10. August 2015
Uhrzeit: 14:28 Uhr
Leserecho: 1 Kommentar
Autor: Redaktion
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Die marxistisch-leninistische Terrororganisation „Ejército del Pueblo Paraguayo“ (EPP, Paraguayische Volksarmee) hat am Samstagnachmittag (8.) Ortszeit in Tacuati (Departement San Pedro) zwei Mitglieder einer Mennonitenkolonie entführt. Laut Berichten lokaler Medien forderte die kriminelle Vereinigung im Gegenzug für ihre Freilassung ein Lösegeld in Höhe von rund 20.000 US-Dollar. Seit ihrer Gründung im Jahr 2008 macht die paraguayische Regierung die EPP für fünfzig Morde und zahlreiche Entführungen verantwortlich.

iM Januar dieses Jahres töteten die Rebellen ein deutsches Ehepaar, das im Departement Concepción, 400 Kilometer nördlich der Hauptstadt Asunción, mit dem Impfen von Rindern beschäftigt waren. Eine bewaffnete Gruppe war auf das Grundstück eingedrungen und hatte die beiden entführt. Die genauen Todesumstände sind bis heute unklar.

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  1. 1
    Wolfgang Hahn

    Was ist denn hier Los!
    EEP ist ja nun längsam etwas Lästig! Die Polizei und Armee muss wohl Ordnung schafen können.Oder gibt es in Paraguay nur Salonsoldaten und Polizisten.Das kann nicht sein und ist auch nicht so!
    Wo liegt das Problem will man nicht oder kann man nicht! Das ist doch kein Hexenwerk!
    Ein Ausgearbeitetes Konzept,ca.400Mann, die brauchen turbo 3.Monate besser 6.Monate extra Auslidung, Polizei und normale Militärausbildung bringen nur Opfer.Ein paar Absetzflugzeuge,Kampfhubschrauber,Transporthubschrauber;gepanzerte Fahrzeuge, eine gute Aufklärung usw, in 2.Jahren ist Ruhe. Das ganze geht auch mit alter aber bezahlter Technik.
    Ruhe wird es nur dann geben wenn Politiker im Land richtige Politik für das Volk machen.
    Sonst ist die EEP und andere Verbrecher ein Dauerbrenner.

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