Lateinamerika: Proteste in Brasilien sind „demokratische Normalität“

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Rund 870.000 Menschen waren auf den Straßen in rund 150 Städten unterwegs (Foto: Screenshot TV)
Datum: 17. August 2015
Uhrzeit: 13:18 Uhr
Leserecho: 1 Kommentar
Autor: Redaktion
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In 25 der 28 Bundesstaaten Brasiliens haben am Sonntag (16.) Massenproteste gegen die Regierung von Präsidentin Dilma Rousseff stattgefunden. Rund 870.000 Menschen waren auf den Straßen in rund 150 Städten unterwegs und forderten die Ablösung des Staatsoberhauptes. Anders als im Nachbarland Venezuela wurden die Demonstranten von Sicherheitskräften weder abgedrängt noch zusammengeprügelt, die brasilianische Regierung bezeichnete die Proteste als „demokratische Normalität“.

lulasilvavagabundokorruption

Die Proteste gegen hohe Inflation und ausufernde Korruption richteten sich auch gezielt gegen den früheren Präsidenten Luiz Inácio „Lula“ da Silva, Gründer der Arbeiterpartei (PT) und politischer Pate von Rousseff. Sein Konterfei schmückte riesige Puppen mit gestreifter Sträflingskleidung, die Demonstranten bezeichneten ihn als „Chef der Korruption“ rund um den halbstaatlichen Ölkonzern Petrobras.

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  1. 1
    fideldödeldumm

    Und in deutschen Foren der Nachrichten-Magazine schreiben sich die linken xxxxxxxxxx wieder die Finger wund, dass die Amis wieder ein neues Komplett in Südamerika initiiert haben.

    Ja, die pösen Amis! Erst Argentinien, dann Venezuela, nun Brasilien und zu guter letzt, die letzte Bastion mit der Vorzeige-Demokratie Kuba.

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