Korruptionsskandal Brasilien: Baukonzern „Camargo Correa“ zahlt 200 Millionen Dollar

lava-jato111

Petrolão"-Korruptionsskandal erschüttert ganz Lateinamerika (Foto: Screenshot TV)
Datum: 22. August 2015
Uhrzeit: 18:36 Uhr
Leserecho: 2 Kommentare
Autor: Redaktion
Autor folgen:
Sprachkurs Portugiesisch (Brasilianisch)

Der in den Korruptionsskandal rund um den halbstaatlichen brasilianischen Ölkonzern „Petrobras“ verwickelte Baukonzern „Camargo Correa“ hat mit der Staatsanwaltschaft eine Vereinbarung unterzeichnet. Darin verpflichtet sich das Unternehmen, 700 Millionen Reais (200 Millionen US-Dollar) an die Regierung zurückzuzahlen. Dies wird als Eingeständnis hinsichtlich Verschwörung , Betrug bei Ausschreibungen, Korruption und Geldwäsche gewertet.

Laut Staatsanwaltschaft haben die Verantwortlichen versprochen, neue Beweise hinsichtlich der laufenden Ermittlungen zu liefern. Im Gegenzug wird die Justiz auf eine straf- und zivilrechtliche Klage gegen die Gesellschaft verzichten. „Die Vereinbarung dient dem öffentlichen Interesse. Dadurch werden Rechtsstreitigkeiten minimalisiert und öffentliche Vermögenswerte so schnell wie möglich zurückgeführt. Ebenfalls werden Kosten für langwierige Gerichtsverfahren reduziert und der Justiz neue Beweise für Verbrechen übergeben“, zitieren brasilianische Medien die Anklage.

Anzeige
wandere aus, solange es noch geht

P.S.: Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie jetzt Fan von agência latinapress! Oder abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter und lassen sich täglich aktuell per Email informieren!

© 2009 - 2016 agência latinapress News & Media. Alle Rechte vorbehalten. Sämtliche Inhalte dieser Webseite sind urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigung und Verbreitung nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung von IAP gestattet. Namentlich gekennzeichnete Artikel und Leser- berichte geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für Einsendungen und Rückmeldungen bitte das Kontaktformular verwenden.

Dies könnte Sie auch interessieren

Kommentarbereich

Hinweis: Dieser Kommentarbereich ist moderiert. Leser haben hier die Möglichkeit, Ihre Meinung zum entsprechenden Artikel abzugeben. Dieser Bereich ist nicht dafür gedacht, andere Personen zu beschimpfen oder zu beleidigen, seiner Wut Ausdruck zu verleihen oder ausschliesslich Links zu Videos, Sozialen Netzwerken und anderen Nachrichtenquellen zu posten. In solchen Fällen behalten wir uns das Recht vor, den Kommentar zu moderieren, zu löschen oder ggf. erst gar nicht zu veröffentlichen.
  1. 1
    Peter

    Das verstehe ich jetzt nicht, erst hat das Unternehmen die Regierung geschmiert damit es den Auftrag bekommt und nun zahlt es noch mal damit es nicht bestraft wird?

    • 1.1
      Hombre

      man hat wohl nicht damit gerechnet, das der Staatsanwalt aus den Regierungsinteressen ausschert und sein demokratisches Süppchen kocht!!!
      Dumm gelaufen, wenn man in solchen Ländern meint mit Regierung schmieren läuft’s besser…

Diese News ist älter als 14 Tage und kann nicht mehr kommentiert werden!