Parlamentswahlen in Venezuela: Dreißig Präsidenten sollen Beobachtungsmission bilden

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Perus Ex-Präsident Alejandro Toledo (Foto: Toledo)
Datum: 26. August 2015
Uhrzeit: 12:05 Uhr
Leserecho: 6 Kommentare
Autor: Redaktion
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Dreißig demokratisch gewählte Präsidenten aus der ganzen Welt könnten anlässlich der zum 6. Dezember dieses Jahres geplanten venezolanischen Parlamentswahlen eine Beobachtungsmission bilden. Dadurch soll die Transparenz der Wahlen verbessert/sichergestellt und die Qualität der Demokratie überprüft werden. Diesen Vorschlag gab Perus Ex-Präsident Alejandro Toledo (28. Juli 2001 bis zum 28. Juli 2006) anlässlich einer Pressekonferenz am Rande des in der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá stattfindenden Forums „Foro sobre Democracia de Nueva Generación para las Américas“ bekannt. Der von der venezolanischen Regierung zur „Persona non grata“ (unerwünschte Person) bezeichnete Toledo befürwortete ferner die Beteiligung eines Teams von Beobachtern der Europäischen Union.

Bei den Wahlen im Dezember hat die Opposition gute Chancen auf einen Wahlsieg und fürchtet, wie viele unabhängige Beobachter auch, bereits im Vorfeld einen Betrug. Durch den Ausschluss internationaler Beobachter ist nach Meinung des Oppositionsbündnisses „Tisch der Demokratischen Einheit“ (MUD) einem Wahlbetrug durch die Sozialisten Tür und Tor geöffnet.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    Inge Alba

    Wer sagt es immer? Gringo oder wer ist das Orakel? 62,5% wird die Regierunspartei gewinnen. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche, glaube ich auch, die Wahlmaschinen sind schon so manipuliert, jetzt kann man da nicht so Demokratie Junkies beobachten lassen, denen könnte ja auffallen, dass verkündet wird was Maduro gefällt und nicht was diese angeblich betrugssicheren Wahlmaschinen sagen. Wo ein Wille, da ein Weg, auch für einen strammen Kommunisten kein Problem.

  2. 2
    fideldödeldumm

    Es wird nicht zu Wahlen kommen!

    Und falls wieder erwarten doch, bitte die gesamte deutsche Linke mit den Grünen als Wahlbeobachter vor Ort.

    • 2.1
      gringo

      Und dort lassen!!!!!!!!!

      • 2.1.1
        Martin Bauer

        Ja, aber bitte nicht bei uns in der Nähe. Sonst geh ich für immer zurück nach Deutschland. Besser in einem der verstrahlten Uranabbaugebiete!

  3. DIE KENNEN MADURO NICHT ,ES WIRD KEINE WAHLEN GEBEN,WIR LEBEN IN EINER DIKTAQTUR

  4. 4
    Inge Alba

    Wer kennt schon Maduro? Wer kennt Diosdado? Wer kennt Jaua, Wer kennt Cecilia? Alles suposiciones, wer weiss denn wirklich was für ein Machtkampf u.U. schon im Gange ist? Ich weiss es nicht und ich glaube jeder ausserhalb der Regierung und Umgebung kann es auch nicht wissen. Wir meinen zu wissen, dass es keine Wahlen gibt oder wenn, dann mit 1000% iger Sicherheit manipulierte Wahlen. Prognosen gibt es viele, und <Meinungen gibt es 1.000.000. oder noch mehr.

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