Ölpreisverfall: Venezuela pumpt immer mehr Öl nach China

benzinpreise

Ölkrise macht Venezuela zu schaffen (Foto: Archiv)
Datum: 26. August 2015
Uhrzeit: 17:42 Uhr
Leserecho: 3 Kommentare
Autor: Redaktion
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Aufgrund sinkender Ölpreise muss die venezolanische Regierung immer mehr Erdöl nach China pumpen. Das südamerikanische Land hängt am Finanztropf Pekings, zahlt eine Schuldenlast von über 50 Milliarden US-Dollar mit dem reichlich vorhandenen schwarzen Gold zurück. Nach aktuellen Daten des Wirtschaftsinstituts „Ecoanalítica“ gingen im Jahr 2008 etwa 0,8 Prozent der täglichen Ölproduktion an die asiatische Nation, heute 13,6 Prozent der Tagesproduktion.

Nach Ablauf von fast acht Monaten liegt der Durchschnittspreis für ein Barrel (159 Liter) venezolanisches Öl für dieses Jahr bei 48,92 US-Dollar, im Jahr 2014 bei 88,42 Dollar. In den letzten Tagen und Wochen fiel der Preis auf aktuell knapp 35 US-Dollar.

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  1. 1
    Inge Alba

    Die können ja froh sein, dass man sie mit Öl bezahlen lässt, viel schlimmer wäre, wenn man dafür Land bekäme, so wie es in Afrika geschieht, oder ist es in Vzla. auch schon so weit? Man sollte mal wissen wie der Verrechnungskurs aussieht, wieviel $ pro Barrel angerechnet werden, wird dies veröffentlicht auf irgendeiner Seite?

    • 1.1
      Herbert Merkelbach

      Diese Information suche ich schon seit langem. Offizielle Angaben dazu gibt es nicht, so weit ich weiß. Man kann sich nur auf verschiedene Meldungen oder Berichte in den Medien berufen bzw. beziehen. Ich glaube zu wissen, dass vor geraumer Zeit in runrun.es in einem Artikel über den von China zu zahlenden Preis für das Rohöl von einem Abschlag/Discount von 25% geschrieben wurde. Jetzt ist mir natürlich nicht bekannt, worauf bezieht sich der Nachlass? Auf die Quotierung zum Brent, zum WTI oder der Quotierung der Opec.
      Auf jeden Fall wäre es interessant zu erfahren, was die Chinesen zahlen.

  2. IN EINER DIKTATUR WIRD SOWAS NICHT VEROEFFENTLICH

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