Grenzkonflikt Venezuela – Kolumbien: Generalstaatsanwaltschaft beantragt Festnahme von Präsident Maduro

madburo

Antrag des Generalstaatsanwaltes wurde direkt an den Sitz des Strafgerichtshofes in Den Haag gesandt (Foto: Handout Internet)
Datum: 04. September 2015
Uhrzeit: 00:40 Uhr
Ressorts: Kolumbien, Venezuela
Leserecho: 9 Kommentare
Autor: Redaktion
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Der kolumbianische Prokurator Alejandro Ordoñez (Kontrollinstanz über die Einhaltung der Verfassung und Transparenz der öffentlichen Ämter und Bediensteten) hat über die kolumbianische Generalstaatsanwaltschaft beim Internationalen Strafgerichtshof einen förmlichen Antrag auf Festnahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro eingereicht. Weiterhin fordert Ordoñez eine strafrechtliche Verfolgung von Außenministerin Delcy Rodríguez, Diosdado Cabello (Präsident der Nationalversammlung), dem Gouverneur von Tachira, José Vielma Mora, sowie zwei Generälen der venezolanischen Nationalgarde.

Für Ordoñez stellen die von Maduro angeordneten Abschiebungen undokumentierter Kolumbianer ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit dar und sind eine politische Säuberungsaktion. Folglich spricht er von systematischen Angriffen gegen 12.000 Kolumbianer, die mit Gewalt aus dem Nachbarland vertrieben wurden. Der Antrag des Generalstaatsanwaltes wurde direkt an den Sitz des Strafgerichtshofes in Den Haag gesandt.

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  1. 1
    VE-GE

    Na da hat ja einer Eier…….hoffentich bringt es auch was !

  2. 2
    Mango

    Jetzt wirds langsam lustig……………

  3. 3
    Der Bettler

    Das wird alles genauso im Sande verlaufen,wie Alles die letzten 16 Jahre.

  4. 4
    gringo

    Der Gedanke ist richtig, aber wer hat den Mut und vor Allem
    die Macht, diese Räuberbande auszuheben????7

  5. 5
    don ewaldo

    „Alles ist Unmöglich,bis einer kommt,der es macht „!! Endlich hat man die Richtigen am Pranger,
    jetzt nicht mehr Ablenken lassen,die Clique hat Ihr Pulver verschossen.
    Erstaunlich,wie lange diese Brut Ihre Spielchen getrieben hat. Palante !!

  6. 6
    DonTomás

    Rauskommen wird dabei vermutlich nicht das meiste. Aber es ist ein gewaltiger Schuss vor den Bug.
    Wegen ethnischer Saeuberungsaktionen sind schon andere eingefahren. Es muesste allerdings dazu ein internationaler Haftbefehl aus Den Haag ergehen und der Busfahrer und sein Gesockse Venezuela mal verlassen um dort festgesetzt zu werden.

  7. 7
    Mango

    Wie schon einmal erwähnt vom Kommentator Hombre ……..“Ja wenn Den Haag nicht so ein zahnloser Tiger wäre“… deswegen bin ich der gleichen Meinung wie der Bettler………. „Das wird alles im Sande verlaufen“

  8. 8
    Inge Alba

    Keine Ahnung was dabei heraus kommen soll,in anderen Ländern wird, wenn kein Asyl beantragt wurde und illegal eingereist wurde, wenn kein Bleiberecht erstritten wurde, wenn keine Papiere vorhanden, auch abgeschoben, Abschiebehaft und Tschüss. Selbst im demokratischen Deutschland passiert dies vielen Ausländern urplötzlich, obwohl sie sich nicht´s zu Schulden kommen liesen, obwohl sie mittlerweile integriert sind, obwohl sie der dtsch. Sprache mehr oder minder mächtig sind, obwohl sie einen Arbeitsplatz nachweisen können. Und erst recht jetzt, mit dem Flüchtlingsdrama im Moment in Europa, da wird auf der anderen Seite dann auch wieder viel härter durchgegriffen. Da kann sich der Vogelpfeiffer auf vieles hinausreden, plötzlich waren diese Kolumbianer alle Drogenkuriere, illegal Beschäftigt, haben Steuern hinterzogen oder was weiss ich. Grosse Hoffnungen sollte man sich da nicht machen, leider, leider, es wird nicht´s, nada, niente dabei heraus kommen. Dies ist ein Warnschuss vor den Bug, aber nicht mehr, ein Freund im Kreise der Südamerikaner weniger, das schert einen Madburro nicht, der ist überheblich, selbstverliebt und arrogant, eben verwirrt um nicht verrückt zu sagen.

  9. 9
    Randgänger

    Das könnte auch nach hinten los gehen. Wenn Maduro und das restliche Pack das Gefühl haben das sie nach dem Machtverlust ins Gefängnis kommen, werden sie noch Skrubelloser agieren. Jemand der das Gefühl hat mit dem Rücken an der Wand zu stehen ist immer mit Vorsicht zu geniesen.

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