Lateinamerika: Verschiedene Länder könnten Lösung für Flüchtlinge aus Syrien sein

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Tausende Flüchtlinge strömen nach Europa (Foto: Divulgação)
Datum: 09. September 2015
Uhrzeit: 12:30 Uhr
Leserecho: 2 Kommentare
Autor: Redaktion
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Mehrere Staaten Lateinamerikas haben sich bereit erklärt, Flüchtlinge aus dem Bürgerkriegsland Syrien aufzunehmen. Einige dieser Länder (Argentinien, Brasilien, Chile, Paraguay und Uruguay) haben bereits spezifische Regelungen für die Einreise von Flüchtlingen erlassen, während andere ihre Forderungen nach Solidarität von internationalen Organisationen und dem aus Argentinien stammenden Papst Franziskus bekräftigt haben. Die Ankündigung von Venezuelas Präsidenten Nicolás Maduro, 20.000 Menschen aus der arabischen Nation Zuflucht zu gewähren, löste in Lateinamerika Skepsis aus. In brasilianischen Nachrichtensendungen wurde darauf hingewiesen, dass Venezuela seine eigene Bevölkerung nicht ernähren kann, die höchste Inflationsrate der Welt und eine der weltweit höchsten Kriminalitätsraten aufweist. Besonders die Äußerung des Links-Populisten: „um gemeinsam mit uns in diesem Land des Friedens zu leben“ wurde als reine Propagandaphrase gewertet und passt in das Schema des für seine Gedankencoctails bekannten Maduro. Der Generalsekretär der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS), Luis Almagro, teilte am Montag (8.) in Mexiko mit, dass Lateinamerika offen sein und Asyl für syrische Familien bieten soll.

Immer mehr Syrer kommen nach Europa und fliehen vor Luftangriffen des diktatorischen Regimes, dem Terror des IS und der Perspektivlosigkeit. Die historische Fluchtwelle nach Europa und insbesondere nach Deutschland belegt das Ausmaß sinnloser Zerstörungen in den Städten Syriens und auch die verzweifelte Hoffnungslosigkeit derer, die bis zuletzt noch geglaubt hatten, dass der Krieg enden würde und bald Normalität einkehren werde.

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  1. 1
    der Sachse

    Tut das den Fluechtlingen nicht an, nach Venezuela zu kommen. Das ist wie „vom Regen in die Traufe“. Das ist noch eine schwachsinnige Idee mehr von MadBurro, der lebt in seiner parallelen Welt, ist der Realitaet in Venezuela sehr weit entrueckt!!!!!

  2. 2
    Martin Bauer

    Maduro wird handverlesene Syrer kommen lassen, die wohl nicht zu den Flüchtlingen gehören sondern zu deren Peinigern. Mindeststens 2 grosse Terroristencamps haben wir ja schon in Venezuela. Da wird auch noch für ein weiteres Platz und Geld da sein.

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