Grenzkonflikt Venezuela – Kolumbien: Streitkräfte dringen illegal in kolumbianisches Hoheitsgebiet ein

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Kolumbiens Verteidigungsminister Luis Carlos Villegas (Foto: Mindefensa)
Datum: 19. September 2015
Uhrzeit: 11:51 Uhr
Ressorts: Kolumbien, Venezuela
Leserecho: 15 Kommentare
Autor: Redaktion
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Nach Angaben der kolumbianischen Behörden sind am Freitagmorgen (18.) Ortszeit Mitglieder der venezolanischen Streitkräfte unerlaubt auf kolumbianisches Territorium eingedrungen. Dabei haben sie Dorfbewohner beschimpft und mehrere Motorräder verbrannt. Der Vorfall ereignete sich in La Majayura in Maicao (Departemen La Guajira) und wurde von General Germán Saavedra, Kommandeur der 1. Armee-Division, bestätigt.

Demnach verfolgten mindestens 15 Soldaten der Bolivarischen Nationalgarde mit einem geländegängigen Fahrzeug einen mutmaßlichen Schmuggler und drangen über einen Kilometer weit auf kolumbianisches Staatsgebiet ein. Sie durchsuchten Häuser, beschimpften kolumbianische Staatsbürger mit obszönen Worten, schossen um sich und verbrannten drei Motorräder. General Saavedra sprach von einem Überfall der Militärregierung von Nicolás Maduro und lieferte einen detaillierten Bericht an das kolumbianische Ministerium für Verteidigung.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    Caramba

    Jaaa, bitte, seid so dumm und gebt Obama einen guten Grund!
    Nochmal, greift am Besten gleich direkt columbianische Soldaten an, und in Guyana marschiert auch gleich ein!
    Das dicke Ende kommt dann so schnell und so hart wie ihr es euch gar nicht vorstellen könnt…..

    • 1.1
      Martin Bauer

      Solange die Kolumbianer sich nicht wehren, wird Obama nichts tun können. Und gerade er ist der Letzte, der in der Schlussphase seiner Amtszeit sich noch schnell an einem neuen bewaffneten Konflikt beteiligen möchte. Ich hoffe eher auf die Zeit nach ihm.

  2. 2
    Hombre

    in welch sozialistischen Lehrbuch steht, dass Krieg anstiften, ein Garant für ewige Herrschaft ist?

    Wenn Russland das tut, macht das Sinn, aber dieser Vollpfosten Maduro verbrennt sich dabei die Finger…Hoffentlich!

  3. 3
    Der Bettler

    Jetzt übertreibt er aber gewaltig.Das wird nicht mehr lange gutgehen mit diesen Anwärter auf die Irrenanstalt.

    • 3.1
      Ines Waridel

      Was heisst Anwärter? Der ist doch dort durchgebrannt…

  4. 4
    annaconda

    50 Jahre dumm und froh, Maduro mach nur weiter so !

  5. 5
    DonTomás

    Dieses mal haben die venezolanischen Soldaten noch verdammtes Glück gehabt bei ihren Überfall in Montelara. Das war ja nicht ihr erster „Besuch“ dort und das colombianische Militär war grade mal 500 Meter entfernt, hatte aber keinen Marschbefehl von superioires wie der Bürgermeister Supelano
    sagte.
    Viel öfter wird das wohl nicht mehr funktionieren bevor die colombianer endlich mal zurückschlagen.

  6. 6
    radiomann

    Die USA und sein Verwaltungsdistrikt Kolumbien wenden wohl die gleiche Taktik (a la Sender Gleiwitz) an wie der verrückte Österreicher. Die Zustände in Venezuela sind natürlich unter aller Sau und nicht schönzureden, aber so ergeht es jedem Staat welcher der USA die Stirn bietet und die USA hat bisher aus jedem Konflikt Kapital geschlagen.

    • 6.1
      Martin Bauer

      Wieder mal so ein verblendeter roter Amihasser, der sogar mit Hammer & Sichel isst!

    • 6.2
      Hombre

      Radiomann…Sie bewegen sich im Minenfeld der Demokratie

      ich hör immer USA!!! und warum hat es letztens Putin abgelehnt über eine Oelförderbegrenzung zu sprechen? Richtig, weil ihm Maduro am Arsch vorbei geht und Russland auf dem Weg in den Bankrott, sein Heil in der Fördermengensteigerung sucht!

      Warum diese linken ums xxxxxxxxxx die Wirtschaftsmechanismen nicht begreifen, wird ein friedlicher Mensch nie verstehen…

      • 6.2.1
        Martin Bauer

        Und wenn Putin schon erwähnt wird, sollte man auch nicht vergessen, dass er seit langer Zeit fortgesetzt militärisch in Nachbarländer einfällt, diese besetzt, unterjocht und ausplündert, in einem Ausmass und einer unverschämten Dreistigkeit, wie dies nach dem 2. Weltkrieg weltweit kein anderes Land mehr gewagt hat. Er ist der xxxxxxxxxx Imperialist und Kriegsherr Nummer Eins auf diesem Planeten.

  7. 7
    radiomann

    Ich bin weder links noch rechts, ich gehe nur mit offenen Augen durch die Welt und kann den Busfahrer genauso wenig leiden wie ihr.
    Wenn ihr das System in Venezuela so hasst, dann unternehmt doch etwas dagegen, hinter dem Schreibtisch große Töne spucken kann jeder.
    Und ja, ich missbillige die Außenpolitik der USA, aber auch die von Russland und China, jedoch rufe hier nicht, hinter der Bildzeitung versteckt zu militärischen Lösungen auf.

  8. 8
    Martin Bauer

    Ihre Aussage, es ginge jedem Land so, wie Venezuela heute, das den USA die Stirn böte, ist absurd und durchaus im Repertoire einiger Protagonisten der Linke zu finden, aber nicht unter Realisten.

    Venezuela, d.h. sein Volk, hatte noch nie ein Problem mit den USA. Vielmehr vergöttert es die USA oft mehr als gut ist. DIe „Regierung“ repräsentiert weder Land noch Volk. Die Verbrecherclique, angeführt von Chávez, veruschte 1992 durch einen kriminellen Staatsstreich, and die Macht zu kommen. Nachdem dämlicherweise Chávez vorzeitig begnadigt und aus dem Knast entlassen wurde, gelang es ihnen durch demokratische Wahlen, was jedoch kein Mandat sein sollte, Demokratie, Menschenrechte und faire Wahlen abzuschaffen, wie geschehen. Hinter der PSUV standen Regierung und Militär von Kuba, sowie mancher professionelle oder Amateur-Linkromantiker aus anderen Ländern, insbesondere aus Deutschland. An deren Händen klebt das Blut unserer Angehörigen und Freunde, die für ihren Widerstand, oder auch nur für eine Meinungsäusserung, gefoltert, enteignet, oder gar ermordet wurden. Auf Beerdigungen oder „Piensames“ konnte ich die letzten Jahre nicht mehr gehen. Es waren einfach zu viele.

    Ihre Bildzeitung stecken Sie sich dahin wo die Sonne nicht scheint!

  9. 9
    radiomann

    Ich darf ihnen bei einigen Punkten recht geben aber ihr Verhalten ist unter meinem Niveau.
    Ist jemand nicht ihrer Meinung, werden sie beleidigend und stellen denjenigen gleich in die rote Ecke, wie armselig, ich bezeichne sie ja auch nicht als unterbelichteten Faschisten.

    Aber keine Sorge, ich habe ihre vergangenen (heldenhaften) Kommentare gelesen und nehme ihre Äußerungen daher nicht persönlich, da sie offensichtlich größere Probleme (darauf möchte ich nicht näher eingehen ;) ) haben als sie sich eingestehen wollen.

    • 9.1
      Martin Bauer

      Nicht ich habe mit der Bildzeitung angefangen. Die wäre auch in Venezuela schwerlich zu bekommen. Falls Sie es als beleidigend empfinden, in die „rote Ecke“ gestellt zu werden, so lässt dies ja hoffen. Allerdings sollte es Sie nicht verwundern, denn die Wahl Ihrer Argumente und Didaktik sind denen zum Verwechseln ähnlich, die schon in der Uni von AstA Mitgliedern angewandt wurden, die von Pankow Agenten geschult wurden. Da liegt der Schluss nahe, dass von „Selberdenken“ kaum die Rede sein kann.

      Jedoch zeigt die Natur immer wieder verblüffende Parallelentwicklungen der Evolution. Möglicherweise sind Sie ja wirklich durch eigene geistige Anstrengungen zu den gleichen Ergebnissen gekommen, wie seinerzeit schon die Strategen von Ulbricht und Honnecker…? In diesem Fall gehören Sie natürlich nicht in die linke Ecke, sondern in Ihre eigene.

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