Solidarität nach Tropensturm: 300 Fertighäuser aus Venezuela für Dominica

petrocasa

Fertighaus vom Typ "Petrocasa" (Foto: gob)
Datum: 24. September 2015
Uhrzeit: 14:02 Uhr
Leserecho: 4 Kommentare
Autor: Redaktion
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Tropensturm „Erika“ hat bei ihrem Durchzug auf der Karibikinsel Dominica gewaltige Schäden an der Infrastruktur verursacht und mindestens 35 Menschen das Leben gekostet. Nach Angaben der Regierung wurde die Nation in ihrer Entwicklung um 20 Jahre zurückgeworfen. Die venezolanische Regierung und die Mitgliedsstaaten der Bolivarianischen Allianz für die Völker unseres Amerika-Handelsvertrag der Völker (ALBA-TCP) gehörten zu den ersten, die der gebeutelten Karibiknation zu Hilfe eilten. Nachdem Venezuelas Präsident Maduro seinen für letzten Samstag (19.) geplanten Besuch im Inselstaat in den Kleinen Antillen in letzter Minute wegen „gesundheitlicher Probleme“ absagen musste, wurde er am Mittwoch (23.) von Ministerpräsident Roosevelt Skerrit am Flughafen „Aeropuerto Douglas-Charles“ begrüsst (etwa 30 km nordöstlich der Hauptstadt Roseau).

Während einer Zeremonie gab das venezolanische Staatsoberhaupt bekannt, dass seine Regierung dem Volk von Dominica 300 Fertighäuser spenden wird. Die „Petrocasas“ werden per Massenproduktion in zehn bis 12 Tagen produziert und kommen hauptsächlich in ländlichen Gebieten Venezuelas zum Einsatz (Teil des öffentlichen Wohnungsbauprogramms). Maduro betonte während einer Rede den Erfolg von „Petrocaribe“ (Abkommen für Erdöllieferungen zum Vorzugspreis von Venezuela an einige Karibikstaaten) und garantierte dessen Fortbestehen für die nächsten 10 Jahre.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    VE-GE

    Na schauen wir mal ob wirklich geliefert wird…..ich habe da so meine zweifel !

  2. 2
    Martin Bauer

    Das müssen wohl einige der Häuser sein, die den venezolanischen Obdachlosen nach der Regenkatastrophe versprochen wurden, die das venezolanische Volk bezahlt aber nie gesehen hat. Sie ins Ausland zu schicken ist halt auf internationaler Bühne wirksamere Propaganda. Da lässt man lieber das eigene Volk im Dreck liegen und hungern. Wenn es aufbegehrt, kommen Nationalgarde und Armee und schiessen.

    • 2.1
      annaconda

      Mal abgesehen davon ob die Versprechungen in die Tat umgesetzt werden,sind die Empfänger nicht zu beneiden.Baubiologisch ist das der letzte Mist ,was sie Häuser nennen.Plastikwände gefüllt mit Gips,und Trennwände gepresst aus Abfallprodukten teils aus China ,welche kanzerogen sind.Da lebe ich lieber in einer Strohhütte mit Palmdach!

      • 2.1.1
        annaconda

        Pardon Lehmhütte

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