Manu-Nationalpark in Peru: Ureinwohner entführen Touristen

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Ureinwohner fordern Fortsetzung der Straßenbauarbeiten (Foto: Difusion)
Datum: 25. September 2015
Uhrzeit: 11:49 Uhr
Ressorts: Peru, Welt & Reisen
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Eine Gruppe von etwa 200 Indigenen hat am Mittwochmorgen (23.) Ortszeit in der Nähe des peruanischen Manu-Nationalparks insgesamt 40 in- und ausländische Touristen für einen Tag festgehalten. Die Ureinwohner in Boca Manu forderten die Fortsetzung von Straßenbauarbeiten, welche die staatliche Naturschutzbehörde SERNANP wegen Auswirkungen auf die Umwelt vorläufig hatte stoppen lassen.

Nach Berichten lokaler Medien sollen sich unter den Touristen Deutsche, Briten und US-Bürger befunden haben. Offiziell wurde dies von den Behörden nicht bestätigt. Die Gruppe ausländischer Besucher war mit Booten in Richtung des Nationalparks unterwegs und wurde von den Eingeborenen abgefangen und in eine Hütte gebracht. Nach Freilassung der Geiseln musste einige medizinisch behandelt werden. Mehrere Touristen waren dehydriert, ein Mann hatte sich beim Sturz die Schulter ausgerenkt.

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