Brasilien: Brüllaffen kehren in den Nationalpark Tijuca zurück

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Der Kot der Brüllaffen liefert wertvolle Nährstoffe für den Waldboden (Foto: Luisa Genes/ Fundacao Grupo Boticario)
Datum: 26. September 2015
Uhrzeit: 15:25 Uhr
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Autor: Redaktion
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Nach über hundert Jahren Abwesenheit haben Forscher von der Bundesuniversität von Rio de Janeiro (UFRJ) Brüllaffen wieder im Nationalpark Tijuca angesiedelt. Der „Parque Nacional da Tijuca“ befindet sich im Stadtgebiet von Rio de Janeiro, umfasst rund 40 Quadratkilometer (Ur-)Waldgebiet der Floresta da Tijuca und beheimatet auch das Wahrzeichen Rios, den Corcovado mit der Christus-Statue Cristo Redentor.

Brüllaffen leben auf dem amerikanischen Kontinent, vom südlichen Mexiko über das Amazonasbecken bis in das nördliche Argentinien. Aufgrund von Wilderei und Abholzung verschwand die Primatengattung aus der Familie der Klammerschwanzaffen (Atelidae) aus dem Nationalpark Tijuca. Im Jahr 2010 begann ein Wiedereingliederungs-Projekt mit Mitteln aus der privaten Stiftung „Grupo Boticário“. Für die Zukunft ist geplant, neben weiteren Brüllaffen auch einheimische Wildschweine, Wickelbären, Faultiere und Löwenäffchen im Waldgebiet des Nationalparks auszusetzen.

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