EU – Lateinamerika: Weitere Unterstützung für Peru und Paraguay

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EU-Kommissar Neven Mimica reist nach Lateinamerika (Foto: Neven Mimica/Facebook)
Datum: 07. Oktober 2015
Uhrzeit: 15:12 Uhr
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Autor: Redaktion
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EU-Kommissar Neven Mimica beginnt am Mittwoch (7.) einen mehrtägigen Besuch in den südamerikanischen Ländern Paraguay (7.-9. Oktober) und Peru (9.-11. Oktober). Dort wird er mit Staatsvertretern über die Entwicklungsprioritäten beraten, von der EU finanzierte Projekte aufsuchen und ein weiteres Hilfspaket in Höhe von 40 Millionen Euro auf den Weg bringen. Im Vorfeld seiner Reise gab Mimica bekannt, dass beide Länder für die EU wichtige und konstruktive Partner in Lateinamerika sind. „Wir hoffen, dass wir unsere Beziehungen stärken und neue Wege der Zusammenarbeit beschreiten können, damit wir die Herausforderungen, vor denen wir alle stehen, gemeinsam bewältigen können.“

In Peru wird EU-Kommissar Mimica mit Präsident Ollanta Humala eine Vereinbarung über ein 40 Millionen Euro schweres Hilfspaket zur Unterstützung der peruanischen Strategie für Entwicklung und soziale Inklusion unterzeichnen. Damit soll sichergestellt werden, dass sich Kinder und Jugendliche gut und gesund entwickeln können, indem sie Zugang zu grundlegenden Leistungen wie Wasserversorgung, Bildung und medizinischer Versorgung erhalten. Die neuen Hilfsgelder werden fünf Regionen im peruanischen Amazonasgebiet zugutekommen, in denen sowohl die Armut als auch die Entwicklungsdefizite groß sind.

In Paraguay wird Mimica grünes Licht für die Auszahlung von 5 Millionen Euro für den Sozialschutz geben, um die Grundversorgung besonders bedürftiger Bevölkerungsgruppen und die wirtschaftliche Inklusion zu verbessern. Außerdem wird sich Mimica vor Ort von den Ergebnissen der EU-Unterstützung für das Bildungswesen in Paraguay überzeugen können, für das die EU im Zeitraum 2009-2015 rund 60 Mio. EUR bereitgestellt hat.

In Übereinstimmung mit der EU-Agenda für den Wandel ist die EU-Hilfe auf diejenigen Länder und Bereiche konzentrieren, in denen sie am dringendsten benötigt wird und am meisten bewirken kann. Dies trifft auf Peru und Paraguay zu.

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