Kriminalität in Venezuela: Strandbesucher überfallen und ausgeraubt

strand

In Venezuela kommt es regelmäßig zu Überfällen auf Touristen (Foto: Archiv)
Datum: 13. Oktober 2015
Uhrzeit: 14:44 Uhr
Leserecho: 2 Kommentare
Autor: Redaktion
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Nach Berichten lokaler Medien sind am Samstag (10.) mindestens 57 Strandbesucher an der Playa Ña Cleta im venezolanischen Bundesstaat Anzoátegui von einer kriminellen Gruppe angegriffen und ausgeraubt worden (Handys, Bargeld, Kleidung und andere Wertgegenstände). Demnach ereignete sich der Überfall zwischen 15:00 bis 16:00 Uhr Ortszeit, die Räuber entkamen mit einem am Strand wartenden kleinen Boot. Nach Angaben der venezolanischen Nichtregierungsorganisation “Observatory of Violence” (OVV) erlebte Venezuela unter Präsident Nicolás Maduro 2014 eines der gewalttätigsten Jahre seiner Geschichte: 24.980 Morde – eine Rate von 82 Todesfällen pro 100.000 Einwohner. Offizielle Zahlen der Regierung gibt es nicht, wie im Fall der Inflationsrate veröffentlicht das Regime keine Statistiken.

„Bei Reisen nach Venezuela wird weiterhin zu erhöhter Aufmerksamkeit geraten. Es muss vor allem in den Städten jederzeit mit Demonstrationen und gewalttätigen Auseinandersetzungen gerechnet werden, bei denen in der Vergangenheit wiederholt auch Schusswaffen eingesetzt wurden. Hintergrund ist insbesondere die sich verschlechternde Wirtschafts- und Versorgungslage. Eine deutliche Gefährdung sowohl für Individual- als auch für Gruppenreisende stellt die hohe Kriminalitätsrate dar. Entführungen zur Erpressung von Geldzahlungen und Überfälle mit Waffengewalt haben zugenommen. Auch Deutsche sind davon betroffen gewesen. Die Straßenkriminalität in venezolanischen Großstädten, besonders in Caracas, ist unvermindert hoch“, lauten die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes in Berlin.

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  1. 1
    Der Bettler

    Es lebe Vene. ,und alle Trottel wie mich,der sich seit 20 Jahren diesen Wahnsinn hier anschaut und miterlebt.Wenn man an der Playa zu zweit was trinken will,muss man schon einen Packen Bolis mitnehmen um zu bezahlen.Schmuck und Handy sowieso nicht,Kleidung und Bargeld?? Muß ich dann nackig nach hause gehen? Verrückter geht es doch gar nicht mehr in diesen Land,warum noch aufregen? Zufrieden sein wenn es was zu Essen und zu trinken gibt,und dann Halleluia singen.
    Was meint ihr dazu???

  2. 2
    kefchen

    habe 20 jahre in vene gelebt, bin vor 4 jahren nach pananama umgesiedelt bekomme hier alles zu kaufen und lebe in ruhe und frieden. ich verzichte sehr gerne auf die billigen wohltaten die nur über die chinesischen Kredite möglich sind, darauf kann ich verzichten. vene ist schon lange bankrott.das land wird mit mord und totschlag im Bürgerkrieg enden.

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