Hillary Clinton: „Die Demokratie in Venezuela wird untergraben“

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Hillary Rodham Clinton gilt als Favoritin unter den demokratischen Präsidentschaftsbewerbern für das höchste Amt in den Vereinigten Staaten (Foto: OfficeClinton)
Datum: 16. Oktober 2015
Uhrzeit: 16:02 Uhr
Leserecho: 2 Kommentare
Autor: Redaktion
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Hillary Rodham Clinton gilt als Favoritin unter den demokratischen Präsidentschaftsbewerbern für das höchste Amt in den Vereinigten Staaten. Die 67-Jährige hat sich in einem Interview besorgt über die Lage in Venezuela gezeigt und darauf hingewiesen, dass der am Donnerstag (15.) festgenommene frühere Präsidentschaftskandidat und führende Oppositionspolitiker Manuel Rosales „gerecht behandelt“ werden müsse. Die ehemalige Außenministerin der USA ist der Ansicht, dass die Demokratie im südamerikanischen Land untergraben wird – was sie als einen Rückschritt bezeichnete. Sie erinnerte daran, dass das Land eine der ersten Demokratien in der Region Amerika war.

„Für eine lange Zeit gab es einen positiven Ansatz dafür, wie man Probleme lösen und die Vorteile der vielen natürlichen Ressourcen von Venezuela nutzen kann. Ich denke, dass Venezuela unter seinen Führern – beginnend mit Hugo Chávez und nun mit seinem Nachfolger Nicolás Maduro – einen Schritt zurück gemacht hat. Die Möglichkeiten der Venezolaner sind begrenzt, Demokratie wird zunehmend untergraben“, so Clinton.

Auf die Frage nach möglichen Parallelen zwischen Kuba und Venezuela, wies Clinton auf unterschiedliche Situationen hin. Im Gegensatz zur Kommunisteninsel gebe es kein Handelsembargo gegen das Land, die US-Diplomatie werde allerdings „mit erhobener Stimme “ zu verschiedenen Themen im Zusammenhang mit dem südamerikanischen Land reagieren. „Wir werden in Bezug auf Menschenrechte und Demokratie, gerechte Wahlen und das Recht der Menschen, friedlich zu protestieren und demonstrieren, wachsam sein“.

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  1. 1
    kefchen

    in Venezuela ist hopfen und malz verloren, das land steuert in den Abgrund und wird sich die naechsten 20 jahre nicht mehr davon erholen.

  2. 2
    Inge Alba

    Aufwachen, jeder von diesen „Demokratischen Ländern“ hat ein wachsames Auge auf die Verhältnisse in Vzla., … und das war´s auch schon. Da ist NIEMAND in Sicht der mal helfend eingreifen würde, „ausser Worten “ nicht´s , nada, niente. Hinterher wundert man sich und reibt sich verpennt die Augen, wenn „ganz plötzlich“ der Südamerikanische Kontinent in´s ultra linke Lager abgerutscht ist. Alles PENNER.

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