Streik in Peru: Umstrittene Gesetzesverordnung aufgehoben

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Vom Bahnhof Cusco (Estación San Pedro) aus führt eine Strecke zur prähistorischen Inka-Siedlung Machu Picchu (Foto:PeruRail)
Datum: 25. Oktober 2015
Uhrzeit: 13:32 Uhr
Ressorts: Peru, Welt & Reisen
Leserecho: 1 Kommentar
Autor: Redaktion
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In der peruanischen Region Cusco hat am Mittwoch (21.) ein 48-stündiger Streik unter anderem zur Aussetzung aller wirtschaftlichen und schulischen Aktivitäten geführt. Viele Verkehrswege waren durch Straßensperren blockiert, der Bahnbetrieb von Cusco-Machu Picchu-Hidroeléctrica und umgekehrt wurde ausgesetzt. Dutzende Touristen mussten lange Strecken zu Fuß ins Zentrum von Cusco zurücklegen, wegen Einstellung des Bahnbetriebs konnten Hunderte Urlauber das Weltwunder nicht besuchen. Die Bevölkerung von Cusco hat gegen Gesetzesverordnung 1198 protestiert. Diese ermöglicht eine Verwaltung der archäologischen Stätten durch private Unternehmen von zu bis zu 10 Jahren. Die lokale Bevölkerung lehnt dies ab, ihr Streik hat zu einer Rücknahme der Verordnung geführt.

Das Dekret wurde nun aufgehoben und die Demonstranten waren nicht die einzigen, die in die Hände klatschten. Zahlreiche Touristen begrüßten die Entscheidung ebenfalls, die mit 56 Stimmen bei sieben Gegenstimmen und drei Enthaltungen zur Aufhebung von Gesetzesverordnung 1198 führte.

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  1. 1
    Oliriwa

    Das ist ein Erfolg der Mutigen, und es ist ein Erfolg der Demokratie, herzlichen Glückwunsch Ihr da in Cusco Die Administration von Cusco sollte alle Kulturstätten in Eigenregie verwalten und dafür sorgen das die Infrastruktur gestärkt und die Befölkerung davon profitieren kann. Die finanziellen Investitionen dafür dürfte bei dem nicht versiegenden Touristenstrom ein leichtes sein. Ich würde mich beim nächsten Besuch von Cusco und Umgebung freuen, wenn die Stätten selbst in Staatlicher Hand wären und der finanzielle Gewinn daraus auch vernünftig umverteilt würde. Alles wäre gut, man wird sehen! Ich hoffe weiter, dass auch andere betroffene Regionen die Situation in Cusco mitverfolgt haben und eventuell Schlüsse daraus zu ziehen, die Gelegenheit scheint günstig.

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