Ecuador: Spanien übergibt gestohlene präkolumbianische Kunstwerke

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Instituto Nacional de Patrimonio Cultural in Ecuador (Foto: GoV)
Datum: 28. Oktober 2015
Uhrzeit: 14:56 Uhr
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Autor: Redaktion
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Behörden der Regierung von Ecuador und Spanien haben sich am Mittwoch (28.) um 10.30 Uhr Ortszeit im „Museo de America“ in Madrid getroffen. Bei einem kleinen festlichen Akt wurde die Rückführung von 49 gestohlenen prähkolumbianischen Kunstgegenständen gefeiert. Das Erbe ecuadorianischer Kultur war von der Nationalpolizei von Spanien als Teil der Operation Florenz beschlagnahmt worden. Während der Zeremonie wurden ebenfalls 74 Stücke, die vom Amerika-Museum restauriert wurden, an die Kolonialkunstsammlung in Quito übergeben.

Die „Operación Florencia“ hatte sich hauptsächlich auf Ermittlungen über angebliche Verbrechen der Geldwäsche konzentriert. Während der Durchsuchung von Büros und Wohneigentum wurden dabei in der spanischen Hauptstadt fast 885 archäologische Kunstwerke gefunden. Im Jahr 2011 hatte das spanische Bildungsministerium auch der kolumbianischen Regierung mitgeteilt, dass mehrere Artefakte aus Kolumbien stammen. Experten in Bogotá hatten bei ihren Untersuchungen festgestellt, dass 691 Stücke zum Kulturerbe des Landes gehören – der Rest stammte aus anderen Ländern. Im Jahr 2014 bat Interpol Madrid die ecuadorianische Regierung, 151 Kunstwerke zu identifizieren, die zu ihrem kulturellen Erbe gehören könnten.

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