Unglaubliche Inflation in Venezuela: 13,1 Mindestlöhne für Nahrungsmittelkorb

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Links-Regime hat das Land ausgeplündert und abgewirtschaftet (Foto: Archiv)
Datum: 02. November 2015
Uhrzeit: 15:53 Uhr
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Autor: Redaktion
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Im Monat Oktober 2015 lagen die Kosten des Nahrungsmittelkorbs in Venezuela bei 97.291.86 Bolívar. Laut Angaben des venezolanischen Sozialforschungsinstituts „Centro de Documentación y Análisis Social de la Federación de Maestros (Cendas) ist dies ein Anstieg zum Vergleichszeitraum des Vorjahres von 283,3%, für den Erwerb des Nahrungsmittelkorbs (Canasta Alimentaria, Kosten der Lebensmittel für eine Familie von 5 Personen) sind inzwischen 13,1 Mindestlöhne notwendig. Der Unterschied zwischen administrierten Preisen und Marktpreis liegt bei 1.367,08%, die durchschnittlichen Kosten für ein Mittagessen eines Arbeiters betragen 475 Bolivar.

In Venezuela herrscht seit Monaten Versorgungsnot bei Zucker, Fleisch und anderen Grundnahrungsmitteln. Präsident Nicolás Maduro ist lediglich Verwalter der Krise, regiert mit Dekreten und gibt regelmäßig Beschuldigungen und Verschwörungstheorien von sich. Das linksgerichtete Regime ist alleine dafür verantwortlich, dass Venezuela eine der höchsten Inflations- und Kriminalitätsraten der Welt hat. Um die Auswirkungen der raschen Beschleunigung der Preise zu minimieren, kündigte Links-Populist Maduro eine Steigerung des Mindestlohnes von 30% an. Demnach wird der Mindestlohn zum 1. November dieses Jahres bei 9.648,16 Bolívar liegen, auf dem Parallelmarkt gibt es dafür gerade einmal 13,33 US-Dollar.

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