Chile: Deutschland bittet um Schutz für seine Bürger in Araucanía

mapuche

In der Umgebung von Temuco kommt es immer wieder zu gewaltsamen Ausschreitungen (Foto: onemi)
Datum: 09. November 2015
Uhrzeit: 15:20 Uhr
Ressorts: Chile, Welt & Reisen
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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In der Umgebung von Temuco (VIII. und IX. Region) kommt es immer wieder zu gewaltsamen Ausschreitungen durch Mapuche-Indigene, gelegentlich werden dort auch Fahrzeuge angegriffen und Fernstraßen gesperrt. Die Polizei rät, nachts (20:00 bis 08:00 Uhr ) keine Fernstraßen in der IX. Region und Umgebung zu befahren. Besucher sollten aufmerksam sein, sich zu Fuß möglichst nicht allein und vor allem auch nicht nachts bewegen und sich bei Übergriffen defensiv verhalten. Temuco ist eine Stadt in Südchile. Sie ist ein Zentrum der Mapuche (Araukaner), aber auch der Deutsch-Chilenen. Aufgrund des Klimas der Gewalt in der Region hat nach Berichten der Tageszeitung „El Mercurio“ die Deutsche Botschaft in Chile die Regierung von Michelle Bachelet um besonderen Schutz für die Bundesbürger mit Wohnsitz in Araucanía gebeten.

Demnach hat es wiederholt zum Teil gewaltsame Übergriffe auf deutsche Bürger (Landwirte, Forstwirte oder Tourismusunternehmer) und ihr Eigentum gegeben. Botschafter Rolf Schulze soll sich bereits am 12. Oktober mit dem Bürgermeister von La Araucanía, Andrés Jouannet, getroffen und im Namen der Bundesrepublik Deutschland seine Besorgnis über die aktuelle Lage in der Region mitgeteilt haben.

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