Brasilien: Netz von illegalen Holzfällern demontiert

indigene

Viele Indigene meiden bewusst den Kontakt mit der Außenwelt (Foto: Funaioficial)
Datum: 12. November 2015
Uhrzeit: 14:43 Uhr
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Autor: Redaktion
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Im Herzen des brasilianischen Amazonas-Regenwaldes lebt das unkontaktierte Volk der Kawahiva. Das nomadische Volk steht am Rande der Ausrottung und flieht verzweifelt vor bewaffneten Holzfällern und Viehzüchtern, die innerhalb ihrer Heimat im Wald und in den angrenzenden Gebieten aktiv sind. Im Naturschutzgebiet „Reserva de Guariba“ haben die Behörden ein Netz von illegalen Holzfällern demontiert, die im Territorium der indigenen Ureinwohner ohne Rücksicht auf Verluste wertvolle Baumbestände abholzten.

Die brasilianischen Streitkräfte haben vierzig Wagenladungen von illegal geschlagenem Holz beschlagnahmt. Die brasilianische Behörde zum Schutz der indigenen Bevölkerung des Landes „Fundação Nacional do Índio“ erinnerte daran, dass die Kawahiva keinen Kontakt mit der Außenwelt haben und jede Aktivität auf ihrem angestammten Territorium die Indios in große Gefahr bringt.

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