Brutale Anschläge in Paris: Auch Opfer aus Lateinamerika – Update

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Die Anschläge in Paris stießen weltweit auf Entsetzen (Foto: Handout Internet)
Datum: 14. November 2015
Uhrzeit: 11:48 Uhr
Leserecho: 3 Kommentare
Autor: Redaktion
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Bei Terrorangriffen auf die Konzerthalle „Bataclan“ und sechs weitere Orten in Paris sind am Freitag (13.) über 120 Menschen getötet worden. Etwa 180 Personen wurden verletzt, darunter auch mehrere Staatsbürger aus Lateinamerika. Frankreichs Präsident Hollande verhängte erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg den Ausnahmezustand über das ganze Land und ließ die Grenzen schließen. Das Staatsoberhaupt sprach von einer noch nie dagewesenen Serie terroristischer Anschläge, weltweit stießen die Anschläge auf Entsetzen.

Führer der lateinamerikanischen Staaten haben die brutalen Anschläge in Paris auf das Schärfste verurteilt. Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff sprach von einer terroristischen Barbarei und sicherte dem französischen Volk und der Regierung ihre volle Solidarität zu. Argentiniens Staatsoberhaupt Cristina Fernandez de Kirchner sprach von einem Grauen und einer durch den globalen Terrorismus ausgelösten Tragödie. „Unsere Solidarität mit dem Volk und der Regierung von Frankreich und mit allen, die in verschiedenen Orten weltweit unter dem aggressiven Terrorismus leiden“.

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Venezuelas Präsident Nicolas Maduro brachte seine Ablehnung zum Ausdruck. „Im Auftrag des venezolanischen Volkes verurteile ich diese Anschläge terroristischer Natur und versichere den Menschen in Frankreich und Präsident François Hollande die Solidarität der Bolivarischen Regierung“. Die Staatsoberhäupter von Bolivien und Kolumbien brachten ihre „totale Ablehnung“ zum Ausdruck. Der Sekretär der Union Südamerikanischer Nationen (Unasur), Ernesto Samper, verurteilte die Anschläge ebenfalls. Die Präsidenten von Kuba, Ecuador, Mexiko, Peru, Uruguay, Paraguay, Panama und Costa Rica übermittelten ihre Anteilnahme.

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Update

Laut Senatorin Isabel Allende Bussi befindet sich unter den 129 Todesopfern Patricia San Martín, Nichte des chilenischen Botschafters in Mexiko. Der aus Venezuela stammende Sven Alejandro Silva Perugini war auf dem Konzert in Bataclan und gilt nach Angaben seiner Mutter seitdem als vermisst. Das mexikanische Außenministerium bestätigte am Samstagabend (Ortszeit) den Tod von „zwei Frauen“ als Folge „der Anschläge in Paris“. Nohemi González (23 Jahre) war Studentin für Industriedesign an der Long Beach California State University und befand sich mit 16 anderen Studenten im Rahmen eines Austauschsemesters in Paris. Michelle Gil Jaime aus Veracruz (Osten) studierte an der Lyon Business School.

Botschaften in Paris

Argentina

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Bolivia

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INTERNACIONAL: 0033-1-4224-9344

Brasil

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INTERNACIONAL: 0033-1-4561-6300

Chile

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INTERNACIONAL: 0033-1-4418-5960

Colombia

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INTERNACIONAL: 0033-1-4265-4608

Costa Rica

TELÉFONO LOCAL: (01) 4578-9696

INTERNACIONAL: 0033-1-4578-9696

Cuba

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INTERNACIONAL: 0033-1-4567-5535

Ecuador

TELÉFONO LOCAL: (01) 4561-1021

INTERNACIONAL: 0033-1-4561-1021

El Salvador

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INTERNACIONAL: 0033-1-4720-4202

Estados Unidos

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Guatemala

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Honduras

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México

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Nicaragua

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INTERNACIONAL: 0033-1-4405-9042

Panamá

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INTERNACIONAL: 0033-1-4566-4244

Paraguay

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Perú

TELÉFONO LOCAL: (01) 5370-4200

INTERNACIONAL: 0033-1-5370-4200

Venezuela

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INTERNACIONAL: 0033-1-4553-299

Uruguay

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INTERNACIONAL: 0033-1-4500-8137

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  1. 1
    Martin Bauer

    Letztendlich war es eine französiche Regierung, die den Grundstein zum weltweiten Terror fundamentaler Islamisten in Gang gesetzt hat. Man hätte seinerzeit den offensichtlich von infernalem Irrsinn besessenen Ayatollah Khomenie niemals nach Teheran ausreisen lassen dürfen. Die Rechnung für diesen Akt der Verantwortungslosigkeit bezahlen nun unschuldige Menschen in allen Ländern, wo dessen geistige Nachfolger auftauchen.

    • 1.1
      groebben

      Ayatollah Khomenie? Was hat denn Iran mit Terrorismus zu tun? Vielleicht haben die ein paar verborte religiöse Anführer aber Iran ist einer der wenigen Länder die (noch) kein Terrorismusproblem hat…. Nein, der IS ist in den Ländern gross wo „wir“, der Westen, seine Hände im Spiel hatten bzw haben. Irak, Afghanistan, Syrien, Lybien,… Das sollte Grund zur Sorge geben und meiner Meinung nach ein Umdenken der aktuellen Politik dort mit sich bringen. Ich befürchte allerdings das Gegenteil….

      • 1.1.1
        Martin Bauer

        Warum sollte denn der Iran ein Terrorismus Problem haben? Dort ist die geistige Brutstätte des gesamten Übels. Die Ayatollahs haben den Mist exportiert, in genau die Länder, die Sie genannt haben. Als Khomeini in den Flieger nach Teheran stieg, ich erinnere mich noch sehr gut daran, waren wir in meinem Freundeskreis alle entsetzt. Nicht aus Sorge um das Schahregime, sondern weil hier etwas entstand, das sogar dem praktizierten Sozialismus an zynischer Menschenverachtung und Bösartigkeit noch das Wasser reichen kann. Genau so ist es gekommen. genau genommen noch schlimmer, als ich damals befürchtet hatte.

        Sie dagegen stellen die Situation so dar, als verteile der IS gerechte Strafen uns böse Europäer. Weltfremde und skurrile Ansichten bin ich ja von Ihnen gewohnt.

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