Parlamentswahlen Venezuela: OAS-Generalsekretär bekräftigt Vorwürfe

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Luis Almagro ist kein Handlanger des Links-Regimes in Venezuela (Foto:UN)
Datum: 28. November 2015
Uhrzeit: 17:02 Uhr
Leserecho: 1 Kommentar
Autor: Redaktion
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Rund zwei Wochen vor den Parlamentswahlen in Venezuela hat der ehemalige uruguayische Außenminister und amtierende Generalsekretär der Organisation Amerikanischer Staaten „OAS“, Luis Almagro, seine kritische Position zum Links-Regime in Caracas verteidigt. In einem 18-seitigen Schreiben an die Wahlbehörde hatte er die Inhaftierung von Oppositionspolitikern und den willkürlichen Ausschluss regierungskritischer Kandidaten angeprangert, ebenfalls die Manipulation von Wahlkreisen zum Vorteil der Regierung und die Tatsache der Kontrolle der Regierung über die Medien. Venezuelas Halb-Diktator Maduro hatte die Hinweise Almagros aufgrund fehlender rhetorischer Stilmittel und systembedingt als „Müll“ und als Angriff auf die „Heimat von Hugo Chávez“ bezeichnet.

„In gewohnter Art und Weise wurden meine Worte/Aussagen verzerrt. Lügen werden zum politischen Werkzeug – es fehlt an Würde und die Aussagen Maduros sind inakzeptabel“, twitterte Almagro. Der Generalsekretär bekräftigte, dass der Mord an einem venezolanischen Oppositionspolitiker vor wenigen Tagen ein Versuch der Einschüchterung war – den Mord bezeichnete er als politische Waffe.

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  1. 1
    VE-GE

    Ja Ja bla bla bla….ich kann es nicht mehr hoeren……diese beschwerden, Empoerungen, Aussagen, Kommentare usw. das alles bringt nix nur bla bla. Deswegen wird Maduro und Co nix aendern !

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