Venezuela: Cumana – „Älteste Tochter von Amerika“ feiert 500. Geburtstag

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Cumaná ist Sitz des Erzbistums Cumaná und hat etwa 500.000 Einwohner (Foto: Twitter)
Datum: 28. November 2015
Uhrzeit: 18:36 Uhr
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Autor: Redaktion
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Die im Nordosten von Venezuela liegende Stadt Cumaná hat am Freitag (27.) den 500. Jahrestag ihrer Gründung gefeiert. Die Hauptstadt des Bundesstaates Sucre wurde 1515 von spanischen Erobern gegründet und war damit die erste ständige Siedlung von Europäern in Südamerika. Cumaná war auch der erste Ort, den Alexander von Humboldt während seiner Reise durch Amerika besuchte. Er erforschte das Gebiet um die Stadt Mitte 1799 und beobachtete dort am 12. November 1799 die Leoniden.

Bekannt als „älteste Tochter von Amerika“ oder „Athen Venezuelas“ ist die Stadt (vor allem die Altstadt) ein starker Kandidat für die Verleihung des Weltkulturerbes durch die UNESCO. Die Stadt hat eine Reihe von Kolonialgebäuden in ausgezeichnetem Zustand. Dem Meer zugewandt befindet sich eine alte Spanische Festung, das Schloss von San Antonio de la Eminencia. Das 1669 erbaute Schloss Santa Maria de la Cabeza beherbergt ein Seemuseum. Von Cumaná aus begann das „Eindringen“ des Evangeliums in Venezuela, der aus Argentinien stammende Papst Franziskus hat deshalb zu den Feierlichkeiten des Jahrestages einen Sondergesandten in die Stadt geschickt.

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