Brasilien: Erster Todesfall durch Mikrozephalie in Sergipe

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Unter Mikrozephalie versteht man eine Entwicklungsbesonderheit beim Menschen, bei der der Kopf eine vergleichsweise geringe Größe aufweist (Foto: Reproducao)
Datum: 01. Dezember 2015
Uhrzeit: 11:27 Uhr
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Autor: Redaktion
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Das brasilianische Gesundheitsministerium (SES) hat am Dienstag (1.) den Tod eines Babys mit Mikrozephalie im Bundesstaat Sergipe (Nordosten) bestätigt. Im flächenmäßig kleinsten Staat Brasiliens wurden bis zum 28. November in 32 Verwaltungsbezirken 77 Fälle von Mikrozephalie registriert, landesweit stieg die Zahl auf 1.248. Gesundheitsminister Marcelo Castro hatte bereits am Mittwoch (11. November) ein Dekret zur Ausrufung des nationalen Notstands unterzeichnet.

Laut einem offiziellen Bulletin des Ministeriums für Gesundheit haben Mediziner das Zika-Virus im Blut und im Gewebe eines unter Mikrozephalie leidenden Babys im Bundesstaat Ceará (Nordosten) entdeckt. Die jüngste Häufung von Schädelfehlbildungen bei Neugeborenen ist nach Ansicht des Ministeriums für Gesundheit auf das gefährliche Zika-Virus zurückzuführen.

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