Brasilien: Starker Anstieg von Mikrozephalie – Update

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Brutstätten der Stechmücken werden begast (Foto: gov.br)
Datum: 22. Dezember 2015
Uhrzeit: 15:24 Uhr
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Autor: Redaktion
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Im südamerikanischen Land Brasilien treten immer mehr Fälle von Mikrozephalie auf. Die Behörden glauben, dass das gefährliche Zika-Virus der Grund für die Schädelfehlbildungen bei Neugeborenen ist. Landesweit wurden bisher über 2.000 Fälle offiziell bestätigt. Während einer Pressekonferenz teilten die Gesundheitsbehörden am Dienstag (22.) in der Bundeshauptstadt São Luís mit, dass sich die Zahl der Fälle von Mikrozephalie im Bundesstaat Maranhão (Nordosten) von 38 auf 80 erhöht hat.

Die meisten Fälle wurden in São Luís registriert (21.), ebenfalls Erkrankungen in den Verwaltungsbezirken Açailândia (1), Aldeia Altas (1), Axixá (1), Barra do Corda (3), Buriticupu (6), Buritinara (1), Campestre (1), Caxias (1), Chapadinha (1), Codó (1), Coroatá (2), Davinópolis (1), Dom Pedro (2), Esperantinópolis (1), Grajaú (1), Humberto de Campos (1), Imperatriz (5), João Lisboa (1), Loreto (1), Mata Roma (1), Miranda (1), Paraibano (1), Pedreiras (1), Pio XII (1), Presidente Dutra (2), Santa Inês (2), Santa Rita (1), Santo Antônio dos Lopes (1), São Domingos do Azeitão (1), São Francisco do Brejão (1), São João dos Patos (2), São José de Ribamar (5), Senador La Roque (1), Timon (2), Trizidela do Vale (1), Turiaçu (1), Urbano Santos (1) und Viana (1).

Update, 23. Dezember

Laut dem neuesten epidemiologischen Bulletin des Ministeriums für Gesundheit wurden landesweit 2.782 Fälle von Mikrozephalie registriert. Dies ist ein Anstieg von 15,8% zur Vorwoche (2.401) Vierzig mutmaßliche Todesfälle werden untersucht.

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