Peru: „Selfie“ kostet einem Touristen fast das Leben

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Jean Franco Mendieta Ahomada stand zu nahe an den Schienen (Foto: Archiv)
Datum: 15. Januar 2016
Uhrzeit: 11:49 Uhr
Ressorts: Peru, Welt & Reisen
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Der geplante Besuch der Inka-Zitadelle Machu Picchu in Peru hat einem Touristen aus Chile fast das Leben gekostet. Der 23-jährige Jean Franco Mendieta Ahomada sah am Bahnhof von Machu Picchu einen herannahenden Zug und wollte die Szene mit einem „Selfie“ festhalten. Das Vorhaben endete mit einem Armbruch und einem temporären Krankenhausaufenthalt. Ein Selfie ist eine Art Selbstporträt, oft auf Armeslänge aus der eigenen Hand aufgenommen. Selfies sind oft in sozialen Netzwerken wie Facebook, Snapchat oder Instagram zu finden und bilden eine oder mehrere Personen ab.

Jean Franco hatte sich bei seinem Vorhaben zu nahe an die Schienen gestellt. Da die Lokomotive zu diesem Zeitpunkt mit einer geringen Geschwindigkeit unterwegs war, verlief die Kollision „relativ“ glimpflich. 2015 sind mehr Menschen an Selfies als durch Hai-Angriffe verunglückt. Weltweit starben zwölf Menschen beim Posieren für Selfies und acht durch Hai-Attacken.

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