Lateinamerika: Venezuela, Kolumbien und Ecuador verkaufen ihr Erdöl unter dem Selbstkostenpreis

not

Venezuela steht am Rande einer Katastrophe (Foto: Archiv)
Datum: 22. Januar 2016
Uhrzeit: 11:25 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
Autor folgen:
Sprachkurs Spanisch (Südamerika)

Der scharfe Rückgang des Ölpreises auf den Weltmärkten hat mehrere südamerikanische Länder in eine schwierige Lage gebracht. Venezuela, Kolumbien und Ecuador verkaufen ihr Erdöl unter dem Selbstkostenpreis, meldet die Agentur Reuters unter Berufung auf Quellen aus den Erdölgesellschaften dieser Länder. Demnach sind die Rohmischungen mit Benzin und anderen Verdünnungsmitteln am stärksten vom Preisverfall betroffen.

Öl der Sorte „DCO“ aus Venezuela wird für etwa 15 US-Dollar je Barrel verkauft, ein Barrel der kolumbianischen Sorte „Vasconia“ wird für weniger als 21 US-Dollar angeboten. Ecuador, der viertgrößte Produzent in Südamerika, verkauft laut Präsident Correa auch deutlich unter dem Selbstkostenpreis. Da es kaum Anzeichen für eine baldige Erholung gibt, könnten andere Sorten ebenfalls in Kürze beeinträchtigt werden.

Anzeige
wandere aus, solange es noch geht

P.S.: Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie jetzt Fan von agência latinapress! Oder abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter und lassen sich täglich aktuell per Email informieren!

© 2009 - 2016 agência latinapress News & Media. Alle Rechte vorbehalten. Sämtliche Inhalte dieser Webseite sind urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigung und Verbreitung nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung von IAP gestattet. Namentlich gekennzeichnete Artikel und Leser- berichte geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für Einsendungen und Rückmeldungen bitte das Kontaktformular verwenden.

Dies könnte Sie auch interessieren

Kommentarbereich

Hinweis: Dieser Kommentarbereich ist moderiert. Leser haben hier die Möglichkeit, Ihre Meinung zum entsprechenden Artikel abzugeben. Dieser Bereich ist nicht dafür gedacht, andere Personen zu beschimpfen oder zu beleidigen, seiner Wut Ausdruck zu verleihen oder ausschliesslich Links zu Videos, Sozialen Netzwerken und anderen Nachrichtenquellen zu posten. In solchen Fällen behalten wir uns das Recht vor, den Kommentar zu moderieren, zu löschen oder ggf. erst gar nicht zu veröffentlichen.

Leider kein Kommentar vorhanden!

Diese News ist älter als 14 Tage und kann nicht mehr kommentiert werden!