Venezuela: Parlament soll Geburtsort von Nicolás Maduro prüfen

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Der Ex-Busfahrer und Marxist gilt als einer der größten Verschwörungstheoretiker weltweit und ist nun selbst das Opfer von Gerüchten (Foto: Archiv)
Datum: 31. Januar 2016
Uhrzeit: 17:17 Uhr
Leserecho: 4 Kommentare
Autor: Redaktion
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Seit Jahren hält sich in Venezuela die Behauptung von ernsthaften Journalisten und Kommentatoren beidseits der venezolanisch-kolumbianischen Grenze, dass Präsident Nicolás Maduro in Kolumbien geboren ist. Laut Artikel 41 der Verfassung muss der 53-jährige allerdings in Venezuela geboren sein, um das Amt des Präsidenten auszuüben. Selbst eine doppelte Staatsbürgerschaft wäre für die Ausübung des höchsten Amtes im Lande verfassungswidrig. Der Ex-Busfahrer und Marxist gilt als einer der größten Verschwörungstheoretiker weltweit und ist nun selbst das Opfer von Gerüchten. Maduro hat stets behauptet, am 23. November 1963 in Caracas geboren und aufgewachsen zu sein. Eine Geburtsurkunde im Original hat er nie vorgelegt.

Als gesichert gilt, dass die Mutter des Staatsoberhauptes, María de Jesús Moros, 1929 in der kolumbianischen Grenzstadt Cúcuta geboren wurde und bis heute die kolumbianische Staatsangehörigkeit besitzt. Eine Gruppe von Venezolanern, darunter Diego Arria, Politiker und ehemaliger Botschafter Venezuelas bei den Vereinten Nationen, hat das Parlament am Samstag (29.) um eine Untersuchung über den tatsächlichen Geburtsort des aktuellen Präsidenten gebeten.

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  1. 1
    marvin Scott

    Schön wenn man weiss, mit wem es man zu tun hat.

  2. 2
    don ewaldo

    Seit Jahren kursiert eine Kopie einer Geburtsurkunde im Netz, die Sr. Maduro, als Kolumbianer ausweist,
    mit dem gesamten Curriculum und das seiner Familie.
    Ausserdem ist er auch lange genug in Cuba auf den Einsatz in Venezuela trainiert worden;einschliesslich Kontakt mit Chavez.

    • So ist es! Wenn man schon ein Kuckucksei in ein fremdes Nest legt, es dann auch noch als Agent in eigener Sache ausbildet, dann ist es natürlich tragisch, wenn der IQ dieses Hoffnungsträgers unter dem einer Miesmuschel liegt, zumal es ihm tatsächlich mit Trick, Betrug und Mord gelungen ist, im – aus Sicht Havannas – Feindesland Präsident zu werden.

  3. 3
    Matthias Gysin

    Schade dass das Pfefferland keine Geburtsurkunden ausstellt .. Der Genosse ist auch als „Kolumbianer“ eine ZUMUTUNG für jeden anständigen Kolumbianer …

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