Costa Rica: Vulkan Turrialba stößt mehrere Aschesäulen aus

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Verhalten des Kolosses wird als unberechenbar und schwer vorhersehbar bezeichnet (Foto: Twitter)
Datum: 09. Februar 2016
Uhrzeit: 17:30 Uhr
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Autor: Redaktion
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Nach einer Phase der „relativen“ Ruhe hat der im zentralamerikanischen Land Costa Rica liegende Vulkan Turrialba seine Tätigkeit wieder aufgenommen und mehrere bis zu einem Kilometer hohe Aschesäulen ausgestoßen. Die Behörden haben den „gelben Alarm“ ausgerufen und den Bewohnern in der Nähe des aktivsten Vulkans im Land empfohlen, Wasserquellen für Menschen und Tiere zu schützen.

Der Turrialba ist ein Vulkan in der zentralamerikanischen Republik Costa Rica. Er liegt nordöstlich von Cartago, direkt neben dem Irazú und erhebt sich 3.325 m über die Landschaft. Damit ist er der zweithöchste Vulkan Costa Ricas nach dem Irazú. Er besteht hauptsächlich aus Andesit und ist mit vier Kratern bestückt, von denen der nordöstlichste der älteste und bereits erloschen ist. Im 19. Jahrhundert gab es mehrere explosive Ausbrüche mit pyroklastischen Strömen, der letzte Ausbruch erfolgte vor rund einem Jahr. Seit Januar 2006 ist der Turrialba wieder aktiv. Siedlungen in der Nähe des Kraters wurden daraufhin zeitweise evakuiert.

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