Zika-Virus und Mikrozephalie: Tickende Zeitbombe für Lateinamerika

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Nach Ansicht der Wissenschaftler verstärkt sich der Verdacht eines direkten Zusammenhang zwischen Mikrozephalie und Zika (Foto: GoB)
Datum: 10. Februar 2016
Uhrzeit: 17:59 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Das Zika-Virus breitet sich seit Ende 2015 in Lateinamerika aus und steht im Verdacht, bei Babys Schädelfehlbildungen (Mikrozephalie) zu verursachen. Erwachsene können an dem Guillain-Barré-Syndrom erkranken, die seltene Nervenkrankheit kann zu dauerhaften Lähmungen führen. Am stärksten leiden Brasilien (444.000 Fälle), Kolumbien (über 20.000 Fälle), El Salvador (5.561 Fälle) unter der Krankheit, aber auch andere Länder wie Honduras, Mexiko, Paraguay, Surinam, Bolivien, Venezuela, Guyana, Panama, Guatemala, Haiti und Puerto Rico werden nicht verschont.

Experten spekulieren darüber, dass der jüngste Ausbruch hinsichtlich der erwarteten Fälle von Mikrozephalie einer tickenden Zeitbombe gleicht. Für die kommenden Monaten werden in Ländern wie Kolumbien bis zu 650.000 Zika-Infektionen erwartet, ebenfalls ein sehr starker Anstieg fetaler Missbildungen.

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