Kuba-Besuch von Barack Obama: „Venezuela muss auf die Tagesordnung“

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Costa Ricas ehemaliger Präsident Óscar Arias Sánchez setzt sich seit Jahren für Venezuela ein (Foto: Archiv)
Datum: 25. Februar 2016
Uhrzeit: 11:39 Uhr
Leserecho: 12 Kommentare
Autor: Redaktion
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Als erster US-Präsident seit 1928 wird Barack Obama am 21. und 22. März nach Kuba reisen. Anlässlich des historischen Besuchs hat der ehemalige Präsident von Costa Rica Óscar Arias Sánchez (von 1986 bis 1990 sowie von 2006 bis 2010) Obama und Raúl Castro dazu aufgefordert, die aktuelle venezolanische Situation auf die Tagesordnung zu setzen. In einem Interview mit der US – Tageszeitung „El Nuevo Herald“ warnte der Friedensnobelpreisträger (1987) vor dem „ersichtlichen Kollaps der Wirtschaft“ und den Konsequenzen, die dieser steile Absturz bringen wird.

Arias erinnerte daran, dass Venezuela’s Bruttoinlandsprodukt nach Projektionen des Internationalen Währungsfonds (IWF) in diesem Jahr um acht Prozent zurückgehen dürfte und es wird geschätzt, dass Ende 2016 bis zu 75% der Bevölkerung unter der Armutsgrenze lebt. „Wie lange wird es wohl noch dauern, bis die Bevölkerung die Straßen stürmt. Die Kubaner sind/waren die wichtigsten Berater der Regierung von Caracas – jetzt darf nicht weggeschaut werden“, so das ehemalige Staatsoberhaupt.

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  1. Was soll das? Auf weitere „Beratung“ durch Kubaner können wir in Venezuela gerne verzichten. Und Obama hat in seinen acht Jahren einen Dreck getan, um Venezuela zu helfen. Er sollte zumindest in seinen letzten Monaten im Amt aufhören, den Elefanten im Porzellanladen zu spielen. Mit dem Schaden, den er anrichtet, müssen andere auch nachher noch leben.

    Marco Rubio wäre ein Nachfolger, der den USA und anderen Teilen der Welt gut tun würde. Ganz besonders mit den Verbrechern in Havanna und Caracas würde er aufräumen. Leider stehen seine Chancen, zum Präsidenten gewählt zu werden, nicht sehr gut.

    • 1.1
      Der Reisende

      Das ist korrekt mit Marco Rubio würde die Sache hier ganz anders laufen und mit dem verrückten Donald Dag ( Trump ) wird die ganze Welt noch seine Freude haben. Dieser Irre ist eine Gefahr für den Rest der Welt. So langsam habe ich den Glauben an die Menschheit verloren.

      • 1.1.1
        Martin Bauer

        Als „irre“ würde ich Trump nicht bezeichnen. Der weiss genau was er tut und warum. Er spricht gezielt die relativ schlecht ausgebildete und weniger intelligenten Leute an. Davon gibt es leider jede Menge, nicht nur in den USA. Und den passenden Ton für diese Zielgruppe trifft er gekonnt, genau wie die BILD Zeitung. Besonders Links-Intellektuelle schmerzt so was ungeheuer. Das ist dann aber auch schon das Einzige Positive daran.

        Wie auch immer, das korrupte Sozi-Lager der „Demokraten“ hat innen- wie aussenpolitisch eine katastrophale Politik abgeliefert. Auf der einen Seite erheben Obama, Clinton und auch Sanders den Anspruch sozialer Politik, auf der anderen vertreten die zwei Erstgenannten rücksichtslos die Interessen der Hochfinanz und Grossindustrie. Sie hinterlassen das mit Abstand höchstverschuldete Land der Welt, in seiner wirtschaftlichen und geopolitischen Lage schwächer als vor dem Ersten Weltkrieg. Und der Clan der Superreichen weiss nicht wohin mit Geld und wettet gegen den Euro. Das hätte selbst ein Maduro nicht viel schlechter hingekriegt.

      • 1.1.2
        ehrental

        Herr Bauer ich stimme Ihnen zu hinsichtlich der Vewrschuldung Amerikas. Damit einher geht eine wertlose Währung (erzwungene Weltwährung nach Bretton Woods), geschuldet dem MIK (militärisch industriellen Komplex), finanziert zum größten Teil durch das Ausland. Eine derartige Entwicklung hat noch nie einem Land gut getan. Auch die weniger Intelligenten und schlecht Ausgebildeten sind eine Folge des MIK. Welcher halbwegs Intelligente würde sich schon freiwillig einer derartigen Knochenmühle anvertrauen. Es sind die (a)sozialen Verhältnisse in diesem Land die dies für immer größere Teile der Bevölkerung erzwingen. Trump ist nur die logische Folge amerikanischer Verhältnisse.

      • 1.1.3
        Martin Bauer

        Das mit den Ursachen für die Überschuldung beurteile ich anders. Das mit dem MIK ebenfalls. Den haben die sozialistisch angehauchten Demokraten sträflich vernachlässigt. Nicht zuletzt deshalb wird Putin in seinen Überfällen auf Nachbarländer immer dreister und unverschämter. Ronald Reagan hatte seinerzeit das Thema auf geniale Weise angegangen. Das Militär wurde gestärkt, bei gleichzeitiger Erhöhung der Kosteneffizienz. Und schon wurden die Russen handzahm und haben viele versklavte Völker in Freiheit und Demokratie entlassen. Genau da will Marco Rubio wieder hin. Einen Präsidenten wie ihn braucht die USA, und wir hier auch. Damit auch der letzte widerliche Schädling in rotem Hemd aus Lateinamerika verschwindet.

      • 1.1.4
        ehrental

        Herr Bauer, dass Sie dies anders beurteilen ist schon klar. Hätte mich interessiert wie. Wie heißt es so schön „Wenn der Feind bekannt ist hat der Tag Struktur“. Die Amis könnten sich aufgrund ihrer eigenen Leistungsfähigkeit diese Kriegsgeilheit nie leisten, wenn sie nicht von anderen finanziert würde. Auf Kosten anderer lebt es sich besonders gut.

      • 1.1.5
        Martin Bauer

        „Kriegsgeilheit“ praktiziert Putin. Dafür erhält er von der deutschen Linke jede Menge Rechtfertigungen, nicht selten sogar Applaus. Nicht ein einziger Linker, den ich kenne, kritisiert ihn dafür.
        Den Amis jedoch sagen Sie nach was Putin tut, jener lauwarmen Waschlappenregierung unter Obama, die sich aussenpolitisch von jedem dahergelaufenen Kameltreiber ungestraft auf der Nase rumtanzen lässt! Sie beurteilen nicht, sondern verbreiten vorgefertigte Propaganda im Sinne von Mächten, die auf den Müll der Geschichte gehören.

    • 1.2
      ehrental

      Herr Bauer, da verwechseln Sie etwas. Diese Erkenntnis muß Ihnen dann spätestens kommen, wenn Sie die Auslandsstüzpunkte der Amerikaner denen der Russen gegenüberstellen. Schon der Vietcong hat den Amis gezeigt wo der Hammer hängt. Die Amis sind nur gut wenn es darum geht Napalm (besonders pervers mit Napalm gefüllte Fässer von Hubschraubern abgeworfen), Clusterbomben, Agent Orange, Uranmunition oder anderen Schrott gefahrlos über andere zu ergießen. Kämpfen können sie aber nicht. Aus diesem Grunde tanzen ihnen auch die Kameltreiber (wie Sie es nennen) auf der Nase herum.

      • 1.2.1
        Martin Bauer

        Das ist alles Originalton Pankow! Fehler, die vor 40-50 Jahren gemacht wurden, werden mit der Gegenwart ungefiltert zu Polemikbrei vermischt.

        US-amerikanische Stützpunkte sind mir als Garant unserer Sicherheit hoch willkommen, russische dagegen nicht. Von diesen geht die Bedrohung aus, nicht umgekehrt. Diesbezüglich bringen Sie etwas durcheinander. Warum soll man die gegeneinander aufrechnen, wenn nicht, um sicher zu gehen dass wir stärker sind? Die Russen sollten am besten gar keine haben. Dann bräuchte auch der Westen keine.

        Und wenn wir schon von der Vergangenheit reden, Patton und einige Andere hatten Recht, als sie 1945 forderten, die Sowjet Union in einem Zug mit dem Nazireich gleich mit platt zu machen, weil das ohnehin früher oder später unumgänglich notwendig werden würde. Wie schon Machiavelli sagte, Kriege kann man nicht verhindern, mann kann sie nur zum Vorteil des Feindes aufschieben. Putin führt den Krieg bereits seit vielen Jahren gegen mehrere Völker zugleich. Der Westen beschränkt sich auf Protestnoten und Embargos. So geht es nun mal nicht!. Wenn mir einer ans Leder will, dann ist meine erste Reaktion so heftig, dass er danach handlungsunfägig ist. Das nennt man Selbsterhaltungstrieb und ist eines der fundamentalen Grundrechte.

  2. 2
    ehrental

    Amerika als Garant unserer Sicherheit. Herr Bauer Sie haben schon bessere Witze gemacht. Haben sie in der Zwischenzeit die Massenvernichtungswaffen im Irak gefunden? Die größte Friedenstat war wohl die ruhmreiche Eroberung Grenadas. Diese Staaten haben uns alle furchtbar bedroht.Auch die ruhmreichen Operationen im Iran (Installation des Schah) und/oder in Lateinamerika hat die Weltgemeinschaft vor dieser enormen Bedrohung geschützt. Vom segensreichen Wirken in Chile mal ganz abgesehen. Schuld war immer Putin, den es zu dieser Zeit noch gar nicht in politischer Verantwortun gab. Schöne Märchenstunde die Sie da geben. Nicht zu vergessen die glorreiche Aktion in der Schweinebucht.

    • 2.1
      Martin Bauer

      Ich hatte bisher noch nicht an Ihrer Intelligenz gezweifelt. Nur schreiben Sie inzwischen Dinge, die allein durch ihren geradezu blindwütigen USA-Hass allein nicht mehr zu erklären sind.

      Neues kommt aus Ihrem Repertoire ohnehin nicht. Also lassen wir besser die Diskussion auf sich beruhen. Falls sich Ihr Zustand bessert, was ich Ihnen und allen anderen in diesem Forum von Herzen wünsche, können wir diese gerne fortsetzen. Ein wirklich schlechter Kerl scheinen Sie mir nämich nicht zu sein.

      • 2.1.1
        ehrental

        Herr Bauer, die Wahrheit ertragen zu müssen tut weh. Wenn Sie aber die Diskussion in’s pathologische abgleiten lassen sollten Sie ihre Russenphobie genauer ergründen. Die Verhaltensweisen ihrer Freunde scheinen Sie doch irgendwie zu verunsichern. Sind ja auch schwer zu verstehen und können nur bei völliger Ausblendung der Realitäten gut geheißen werden.

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