Lateinamerika und Karibik: 350.000 Tonnen Lebensmittel werden jeden Tag verschwendet

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Lebensmittelabfälle in der Region sind eines der zentralen Themen, die nächste Woche auf der 33. Regionalkonferenz der Organisation in Mexiko-Stadt erörtert werden (Foto: Reproducao)
Datum: 27. Februar 2016
Uhrzeit: 02:54 Uhr
Leserecho: 1 Kommentar
Autor: Redaktion
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350.000 Tonnen essbare Lebensmittel werden jeden Tag in Lateinamerika und der Karibik verschwendet oder weggeworfen. Dies berichtet die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (Welternährungsorganisation) und weist darauf hin, dass die gewaltige Menge ausreichen würde, um 10-mal die hungernde Menschen in der Region zu ernähren (laut FAO 34,5 Millionen). Lebensmittelabfälle in der Region sind eines der zentralen Themen, die nächste Woche auf der 33. Regionalkonferenz der Organisation in Mexiko-Stadt erörtert werden.

„Lebensmittelverschwendung in der Region ist ein brisantes Thema, das wir in Angriff nehmen müssen. Deshalb ist es wichtig, dass wir die gesamte Kette der Lebensmittelproduktion in jeder Phase überprüfen“ gab Raúl Benítez, Repräsentant der Organisation, im Rahmen einer Pressekonferenz bekannt. Benítez wies darauf hin, dass auf der Konferenz auch Themen wie ländliche Armut, Verdoppelung der städtischen Armut in der Region und die Auswirkungen des Klimawandels auf die Nahrungsmittelproduktion diskutiert werden.

Weltweit hungern eine Milliarde Menschen. Die Welternährungsorganisation (FAO) schätzt, dass weltweit jedes Jahr über 1,3 Milliarden Tonnen Lebensmittel auf dem Müll landen, was etwa einem Drittel der globalen Jahresproduktion entspricht.

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  1. 1
    Gringo

    Da hilft nur Aufklärung.
    Meine Frau , Dominikanerin, hat inzwischen gelernt,
    daß man aus Resten sehr schmackhafte Gerichte
    zaubern kann.

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