Die Pressefreiheit in Lateinamerika leidet und wachsenden Einschränkungen

Datum: 29. April 2010
Uhrzeit: 10:44 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
Autor folgen:
Sprachkurs Spanisch (Südamerika)

Weltweit ist Pressefreiheit nach einer Studie der Washingtoner Forschungseinrichtung Freedom House (FH) von wachsenden Einschränkungen betroffen. Ganz oben auf der Liste der Länder mit der unfreiesten Presse stehen Eritrea, Libyen, Burma, Nordkorea, Turkmenistan, Usbekistan, Weißrussland, Kuba, Äquatorialguinea und der Iran.

Freedom House ist vor allem bekannt für seinen jährlichen Bericht über den Grad demokratischer Freiheiten, mit dem es den gegenwärtigen Stand der bürgerlichen und politischen Rechte in jedem Land der Welt messen will. Diese Berichte werden oft in den Medien zitiert und von Politikwissenschaftlern verwendet. Freedom House wird zu etwa zwei Dritteln aus Geldern der US-Regierung finanziert. Dazu kommen Mittel verschiedener Stiftungen, etwa der Soros Foundation. Aufgrund dieser Finanzierungsstruktur wird die Organisation häufig mit dem Vorwurf politischer Parteilichkeit konfrontiert.

Insgesamt registrierte die Einrichtung für das zurückliegende Jahr vor allem in den Regionen Naher Osten und Nordafrika, in Afrika südlich der Sahara sowie in Lateinamerika vermehrt eine Behinderung der Medien. In Lateinamerika war die Kritik vor allem an die Adresse von Mexiko und Honduras gerichtet, wo bisher mehr als 15 Journalisten ermordet wurden. Ecuador, Nicaragua und Venezuela zählen in der Region ebenfalls zu den besonders schwierigen Arbeitsfeldern für Reporter.

Anzeige
wandere aus, solange es noch geht

P.S.: Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie jetzt Fan von agência latinapress! Oder abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter und lassen sich täglich aktuell per Email informieren!

© 2009 - 2016 agência latinapress News & Media. Alle Rechte vorbehalten. Sämtliche Inhalte dieser Webseite sind urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigung und Verbreitung nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung von IAP gestattet. Namentlich gekennzeichnete Artikel und Leser- berichte geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für Einsendungen und Rückmeldungen bitte das Kontaktformular verwenden.

Dies könnte Sie auch interessieren

Kommentarbereich

Hinweis: Dieser Kommentarbereich ist moderiert. Leser haben hier die Möglichkeit, Ihre Meinung zum entsprechenden Artikel abzugeben. Dieser Bereich ist nicht dafür gedacht, andere Personen zu beschimpfen oder zu beleidigen, seiner Wut Ausdruck zu verleihen oder ausschliesslich Links zu Videos, Sozialen Netzwerken und anderen Nachrichtenquellen zu posten. In solchen Fällen behalten wir uns das Recht vor, den Kommentar zu moderieren, zu löschen oder ggf. erst gar nicht zu veröffentlichen.

Leider kein Kommentar vorhanden!

Diese News ist älter als 14 Tage und kann nicht mehr kommentiert werden!