Argentinien: Einigung im Schuldenstreit mit US-Hedgefonds

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Geierfonds Fondo Buitre) ist eine abwertende Bezeichnung für Investoren, die darauf spezialisiert sind, Wertpapiere problembeladener Emittenten, zu erwerben (Foto: GoB)
Datum: 29. Februar 2016
Uhrzeit: 17:41 Uhr
Leserecho: 1 Kommentar
Autor: Redaktion
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Nach 15-jährigem Kampf hat die neue argentinische Regierung unter Präsident Macri den Schuldenstreit mit mehreren US-Hedgefonds beendet. Nach Angaben des außergerichtlichen Vermittlers Daniel Pollack ist Argentinien bereit, den Hedgefonds NML Capital, Aurelius und zwei anderen Fonds 4,653 Milliarden Dollar zu zahlen (75% der ursprünglich geforderten Summe). „Dies ist ein großer Schritt, aber noch nicht der letzte“, so Pollack am Montag (29.) in New York. Alle zur Begleichung der Schulden notwendigen Schritte, unter anderem die Zustimmung des Parlaments, werden etwa sechs Wochen dauern.

Geierfonds Fondo Buitre) ist eine abwertende Bezeichnung für Investoren, die darauf spezialisiert sind, Wertpapiere problembeladener Emittenten, beispielsweise zahlungsunfähiger Unternehmen oder Staaten, zu erwerben, meist zu großen Abschlägen vom Nominalwert. Hedgefonds hatten Ende 2001 argentinische Schuldscheine billig aufgekauft und verlangten den Nennwert der Staatsanleihen.

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  1. Na bitte, es geht doch! Man muss nur die Linken Betrüger und Diebe von der Regierung entfernen und schon sind die normalsten Dinge der Welt wieder selbstverständlich machbar.

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