Pulverfass Venezuela: Zunahme von Protesten und Plünderungen

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Plünderungen und Proteste gegen die Regierung nehmen in Venezuela angesichts hoher Inflation und wirtschaftlicher Krise besorgniserregend zu (Fotos: Twitter)
Datum: 03. März 2016
Uhrzeit: 20:16 Uhr
Leserecho: 3 Kommentare
Autor: Redaktion
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Plünderungen und Proteste gegen die Regierung nehmen in Venezuela angesichts anhaltend hoher Inflation und wirtschaftlicher Krise besorgniserregend zu. In den letzten Tagen wurden im erdölreichsten Land der Welt erneut mehrere staatliche Supermärkte und Lebensmittel-Verteilerzentren überfallen, mit Lebensmitteln/Getränke beladene LKWs von einer aufgebrachten Bevölkerung gestoppt und geplündert. Die Warteschlangen vor den Supermärkten werden immer länger, dem Beobachter bieten sich unglaubliche Szenen. Am Donnerstagabend (Ortszeit) lieferten sich Demonstranten im Bundesstaat Tachira schwere Straßenschlachten mit der Polizei und forderten den Rücktritt von Präsident Maduro. Ebenfalls protestierten sie gegen ein Urteil des Obersten Gerichtshofes, der die Macht des Parlaments zu Gunsten des Regimes beschneidet.

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Nutzer sozialer Netzwerke berichteten inzwischen fast täglich von einer aufgebrachten Menschenmenge, die lauthals den Rücktritt von Präsident Maduro fordert. Mitglieder der Nationalgarde (GN) haben immer mehr Mühe, die Situation unter Kontrolle zu bringen. Die Opposition warnt bereits seit Monaten, dass es zu einer sozialen Explosion kommen könnte.

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  1. 1
    VE-GE

    Ja was sollen die Menschen auch anders tun……

  2. 2
    jean valentin

    na, es sind doch genau die, die ihre jetzigen peininger an die macht gewählt haben

    • 2.1
      kefchen

      ja so ist das, die werden jetzt für ihre dumheit bestraft. ein komunistisches system hat bisher nirgends was gebracht, siehe nordkorea und kuba.

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