Zika-Virus in Kolumbien: 58.838 Personen infiziert

dengue

PCR-Test kann frühere Hinweise auf eine Zika-Viren-Infektion geben (Foto: GoV)
Datum: 27. März 2016
Uhrzeit: 17:36 Uhr
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Autor: Redaktion
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Im südamerikanischen Land Kolumbien haben sich den Gesundheitsbehörden zufolge 58.838 Menschen mit dem Zika-Virus infiziert (plus 3.114 innerhalb einer Woche), darunter 10.812 schwangere Frauen. Das Zika-Virus steht in Verdacht, bei Ungeborenen eine Mikrozephalie (Schädelfehlbildung) zu verursachen, bei der Kopf und Gehirn zu klein sind. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt, dass das Virus gefährlicher als bisher angenommen sei. „Die geografische Verbreitung ist weiter, die Risikogruppe größer und zu den Übertragungswegen gehört neben Mückenstichen auch Geschlechtsverkehr“.

Die chilenischen Behörden haben am Samstag (26.) die erste sexuelle Übertragung des Zika-Virus im südamerikanischen Land bestätigt. Der Partner der 46-jährigen Frau hatte sich in Haiti (Karibikinsel Hispaniola) aufgehalten und sich im Nachbarland der Dominikanischen Republik mit dem Virus infiziert.

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