Honduras: Festnahme nach Mord an Umweltaktivist

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Indigene Menschenrechtsorganisation kämpft unter anderem gegen ein internationales Staudammprojekt (Foto: COPINH)
Datum: 28. März 2016
Uhrzeit: 18:30 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Im zentralamerikanischen Land Honduras wurden im Monat März mit Berta Cáceres und Nelson García zwei Mitglieder der indigenen Menschenrechtsorganisation COPINH ermordet. Am Samstag (27.) haben die honduranischen Behörden einen Hauptverdächtigen im Mord am 38jährigen García festgenommen. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft handelt es sich um Didier Enrique Ramírez Acosta, der per Haftbefehl gesucht wurde.

García war am Dienstag (15.) im Verwaltungsbezirk Río Lindo im Departamento Cortés ermordet worden. Der Tatort liegt in der Nähe des Ortes, an dem gerade eine gewaltsame Räumung von 150 Familien durch die Polizei stattfand. Der Aktivist hatte die dortige zweijährige Landbesetzung unterstützt und wurde von Unbekannten durch vier Schüsse getötet.

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