Lateinamerika: Brasilien und Venezuela sind Beispiel für die Krise

pinera

Sebastián Piñera (links) und Argentinies Präsident Mauricio Macri (Foto: spinera)
Datum: 30. März 2016
Uhrzeit: 15:57 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
Autor folgen:
Sprachkurs Spanisch (Südamerika)

Lateinamerika durchlebt aktuell eine schwere Krise. Beispiel für die schwierige Situation sind Länder wie Brasilien und Venezuela, die tief in einer politischen, wirtschaftlichen, sozialen und moralischen Krise verstrickt sind. Diese Meinung vertritt Miguel Juan Sebastián Piñera Echenique, von 2010 bis 2014 Staatspräsident von Chile. Piñera nahm im spanischen Madrid an einem Seminar zu Ehren des 80. Geburtstags von Literatur-Nobelpreisträger Mario Vargas Llosa (Peru) teil und bezeichnete den Wahlsieg von Mauricio Macri in Argentinien als „große Hoffnung“ für die gesamte Region.

Die Situation in Brasilien bezeichnete er als komplex. „Aufgrund eines großen Machtvakuums, in Kombination mit einer gewaltigen Wirtschaftskrise, dem Mangel an Vertrauen in die politische Klasse (Korruption), eine Verschlechterung der Lebensqualität und der öffentlichen Sicherheit, hat das Land keine funktionierende Regierung. Allerdings hat Brasilien etwas, das es in Venezuela nicht gibt und Hoffnung für die Bewältigung der Krise weckt: eine funktionierende Justiz und deshalb einen Rechtsstaat“, so Piñera, der nicht ausschloss, bei den kommenden Wahlen im Jahr 2018 erneut als Präsidentschaftskandidat zu kandieren.

Anzeige
wandere aus, solange es noch geht

P.S.: Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie jetzt Fan von agência latinapress! Oder abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter und lassen sich täglich aktuell per Email informieren!

© 2009 - 2016 agência latinapress News & Media. Alle Rechte vorbehalten. Sämtliche Inhalte dieser Webseite sind urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigung und Verbreitung nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung von IAP gestattet. Namentlich gekennzeichnete Artikel und Leser- berichte geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für Einsendungen und Rückmeldungen bitte das Kontaktformular verwenden.

Dies könnte Sie auch interessieren

Kommentarbereich

Hinweis: Dieser Kommentarbereich ist moderiert. Leser haben hier die Möglichkeit, Ihre Meinung zum entsprechenden Artikel abzugeben. Dieser Bereich ist nicht dafür gedacht, andere Personen zu beschimpfen oder zu beleidigen, seiner Wut Ausdruck zu verleihen oder ausschliesslich Links zu Videos, Sozialen Netzwerken und anderen Nachrichtenquellen zu posten. In solchen Fällen behalten wir uns das Recht vor, den Kommentar zu moderieren, zu löschen oder ggf. erst gar nicht zu veröffentlichen.

Leider kein Kommentar vorhanden!

Diese News ist älter als 14 Tage und kann nicht mehr kommentiert werden!