Hausgemachte Energiekrise in Venezuela: Strom sparen mit staatlich verordneter Vier-Tage-Woche

wasser

Das Regime ist Mitverursacher der Wasser- und Stromkrise, unter der einmal mehr die ganze Bevölkerung zu leiden hat (Foto: Twitter)
Datum: 07. April 2016
Uhrzeit: 15:10 Uhr
Leserecho: 4 Kommentare
Autor: Redaktion
Autor folgen:
Sprachkurs Spanisch (Südamerika)

Venezuelas Präsident Nicolás Maduro hat am Mittwoch (6.) für die nächsten 60 Tage eine Vier-Tage-Woche angeordnet. Die Maßnahme soll dem südamerikanischen Land dabei helfen, seine chronische Energiekrise in den Griff zu bekommen. Für die Missstände werden wie gewohnt externe Faktoren verantwortlich gemacht, eine anhaltende Dürre ist allerdings für ein starkes Absinken der Wasserstände in den Reservoirs verantwortlich. Landesweit kommt es täglich zu Protesten der Bevölkerung, Wasser-Lkws werden geplündert und Wasser selbst aus den Swimmingpools der Hotels gestohlen.

Venezuela hat die größten Erdölreserven der Welt und eine marode Infrastruktur, die ihresgleichen sucht. Milliardeneinnahmen aus dem Ölverkauf wurden verschenkt oder „umgeleitet“, um sich die Gunst in internationalen Gremien/Organisationen zu erkaufen. Das Regime ist Mitverursacher der Wasser- und Stromkrise, unter der einmal mehr die ganze Bevölkerung zu leiden hat. Der Kommentar eines Lesers bringt es auf den Punkt: „Wenn es der Wirtschaft schlecht geht, wird eben weniger gearbeitet. Dies ist die Logik des real existierenden Sozialismus. Dazu passt ein russisches Sprichwort: Ohne Wodka begreifst du es nicht“.

Anzeige
wandere aus, solange es noch geht

P.S.: Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie jetzt Fan von agência latinapress! Oder abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter und lassen sich täglich aktuell per Email informieren!

© 2009 - 2016 agência latinapress News & Media. Alle Rechte vorbehalten. Sämtliche Inhalte dieser Webseite sind urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigung und Verbreitung nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung von IAP gestattet. Namentlich gekennzeichnete Artikel und Leser- berichte geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für Einsendungen und Rückmeldungen bitte das Kontaktformular verwenden.

Dies könnte Sie auch interessieren

Kommentarbereich

Hinweis: Dieser Kommentarbereich ist moderiert. Leser haben hier die Möglichkeit, Ihre Meinung zum entsprechenden Artikel abzugeben. Dieser Bereich ist nicht dafür gedacht, andere Personen zu beschimpfen oder zu beleidigen, seiner Wut Ausdruck zu verleihen oder ausschliesslich Links zu Videos, Sozialen Netzwerken und anderen Nachrichtenquellen zu posten. In solchen Fällen behalten wir uns das Recht vor, den Kommentar zu moderieren, zu löschen oder ggf. erst gar nicht zu veröffentlichen.
  1. 1
    Marvin Scott

    Vogel Strauss lässt grüssen: Wenn der Strom nicht mehr reicht, findet das Leben an einem Tag einfach nicht mehr statt. Logisch für Madburro: Zuerst die Revolution, dann die Realität.

  2. 2
    hugo

    wie in der ddr. hatte man keine arbeit oder material wurde ein betriebsversamlung abgehalten.

    ging doch 40 jahre gut.

    danach musten wir blöden westler die zeche bezahlen,

  3. 3
    Gringo

    Einziger Unterschied: Venezuela hat freiwillig Chavez gewählt!!!!!

  4. 4
    don ewaldo

    Im Wirtschaftsbereich und auch im täglichen Leben hat Chavez die Profis gegen „Rotkäppchen“ ausgewechselt,danach gings dann rapide abwärts.Wird lange dauern,das Ganze annähernd wieder
    gutzumachen.“Die berühmten Elefanten im Porzellanladen.

Diese News ist älter als 14 Tage und kann nicht mehr kommentiert werden!