Brasilien: Dilma Rousseff bei der UNO – Kein Wort über angeblichen Putsch

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Präsidentin Dilma Rousseff wirkt sichtlich angeschlagen (Foto: Marcello Casal/Agência Brasil)
Datum: 22. April 2016
Uhrzeit: 17:08 Uhr
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Autor: Redaktion
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Am Ende ihrer Rede über den Klimawandel hat Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff bei den Vereinten Nationen in New York am Freitag (22.) auf die politische Krise in ihrem Heimatland hingewiesen. Das Staatsoberhaupt der größten Volkswirtschaft Lateinamerikas machte keinen direkten Bezug auf das laufende Verfahren zur Amtsenthebung gegen ihre Person, ebenfalls wurde das Wort „Putsch“ nicht erwähnt. Rousseff hatte sich in den letzten Tagen mehrfach über den nach ihrer Meinung stattfindenden Staatsstreich in Brasilien geäußert, was zur Kritik vom Obersten Gerichtshof und verschiedenen Politikenr in den demokratisch regierten Ländern Lateinamerikas geführt hatte.

„Ich kann meine Rede nicht beenden, ohne die ernsten Probleme in Brasilien zu erwähnen. Trotz allem, was wir im Moment erleben/durchleben, ist Brasilien ein großes Land mit einer Gesellschaft, die den Autoritarismus überwunden und eine blühende Demokratie aufgebaut hat. Ich danke allen Führern, die ihre Solidarität mir gegenüber zum Ausdruck gebracht haben“, so das vor einer Suspendierung stehende und angeschlagen wirkende Staatsoberhaupt. Dies waren die einzigen Worte, mit denen Rousseff die schwere politische Krise in Brasilien erwähnte.

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