Brasilien: 99 Fälle von Babys mit Mikrozephalie in Maranhão

dengue

Aus Afrika eingeschleppte Zika- Viren bereiten den Behörden Kopfschmerzen (Foto: GoV)
Datum: 26. April 2016
Uhrzeit: 14:23 Uhr
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Autor: Redaktion
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Im südamerikanischen Land Brasilien treten immer mehr Fälle von Mikrozephalie auf. Die Behörden gehen davon aus, dass unter anderem das gefährliche Zika-Virus der Grund für die Schädelfehlbildungen bei Neugeborenen ist. Landesweit wurden bisher über 1.000 Babys mit Mikrozephalie geboren, alleine im Bundesstaat Maranhão 99 Fälle offiziell bestätigt. Laut dem landesweiten Lebend-Geburtsregister (SINASC) gibt es seit Ausbruch im Jahr 2015 insgesamt 242 Verdachtsfälle – 42 Fälle von Mikrozephalie wurden verworfen und 99 Fälle bestätigt. Weitere 101 Fälle in 79 Verwaltungsbezirken in Maranhão werden noch analysiert. Nach Informationen von Agência latinapress werden sechs Todesfälle, die im Zusammenhang mit der Krankheit stehen könnten, untersucht.

Die Erkrankungen im Bundesstaat Maranhão teilen sich wie folgt auf: Açailândia (2), Alcântara (1), Amarante do Maranhão (1), Anapurus (1), Apicum-Açu (2), Araioses (1), Axixá (1), Barra do Corda (2), Bom Lugar (1), Buritirana (1), Chapadinha (1), Coelho Neto (1), Colinas (1), Coroatá (1), Davinópolis (1), Dom Pedro (2), Fortaleza dos Nogueiras (1), Fortuna (1), Grajaú (2), Governador Edson Lobão (1), Governador Nunes Freire (1), Humberto de Campos (1), Imperatriz (7), João Lisboa (1), Lagoa Grande do Maranhão (1), Lajeado Novo (1), Lima Campos (1), Mata Roma (2), Miranda do Norte (1), Paço do Lumiar (4), Paraibano (1), Pindaré-Mirim (1), Pio XII (1), Porto Franco (2), Presidente Dutra (2), Presidente Vargas (1), Santo Antônio dos Lopes (1), São Benedito do Rio Preto (1), São Domingos do Azeitão (1), São José de Ribamar (2), São Luís (28), Senador La Roque (2), Timbiras (1), Timon (5), Trizidela do Vale (1), Urbano Santos (1) und Vargem Grande (3).

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