Internationaler Tag der Pressefreiheit: Lateinamerika bleibt für Reporter gefährlich

Datum: 02. Mai 2010
Uhrzeit: 12:02 Uhr
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Autor: Redaktion
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Menschen befragen, Informationen recherchieren, Fotos machen- Reporter haben einen spannenden Beruf. In manchen Regionen ist es allerding gefährlich für eine Zeitung oder für das Fernsehen zu arbeiten. Eine der Region, die zu den gefährlichsten Orten für Reporter zählt, ist Lateinamerika.

Mit dem Internationalen Tag der Pressefreiheit wird seit 1994 jährlich am 3. Mai auf Verletzungen der Pressefreiheit sowie auf die grundlegende Bedeutung freier Berichterstattung für die Existenz von Demokratien aufmerksam gemacht. Organisationen wie Reporter ohne Grenzen (RoG) nutzen diesen Welttag, um umfassend auf Willkür- und Gewaltmaßnahmen wie beispielsweise die Inhaftierung oder Tötung von Journalisten hinzuweisen. Der Internationale Tag der Pressefreiheit wurde von der UNESCO initiiert. Die Verfassung der UNESCO enthält einen Artikel, welcher die Förderung der Presse- und Meinungsfreiheit als ein Leitziel der Organisation definiert. Auf Vorschlag der UNESCO erklärte die UN-Generalversammlung am 20. Dezember 1993 den 3. Mai zum Welttag der Pressefreiheit.

Menschenrechtsverletzungen werden an vielen Tatorten verübt. Auch die Pressefreiheit wird vielerorts eingeschränkt: Der Zugang zu Informationen wird eingeschränkt, Tatorte werden abgeschottet, Folgen verschleiert, Täter nicht behelligt und Verantwortliche geschützt. Anhand der Anzahl registrierter Fälle bleibt Kuba zusammen mit Mexiko, Honduras, Venezuela und Kolumbien eines der Länder, in dem die journalistische Arbeit am stärksten gefährdet ist.

Rangliste 2009: 23. Jamaika, 28. Trinidad und Tobago, 29. Uruguay, 30. Costa Rica, 40. Chile, 41. Guyana, 42. Surinam, 47. Argentinien, 54. Paraguay, 55. Panama, 58. Haiti, 71. Brasilien, 76. Nicaragua, 79. El Salvador, 84. Ecuador, 85. Peru, 95. Bolivien, 98. Dominikanische Republik, 106. Guatemala, 124. Venezuela, 126. Kolumbien, 128. Honduras, 138. Mexiko, 170. Kuba.

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